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    Ein idealer Reifenkompromiss?

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    rodolfo

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    Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  rodolfo am Fr 20 Nov 2015 - 22:13

    Wie auch in anderen Bereichen, kommt alles immer darauf an… wie jung/alt, wie schwer/leicht, wie groß/klein, kräftig und trainiert bin ich? Wo will/kann ich skaten? Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Und, und, und…
    Beim Offroad-Skaten sind wir da aber leider noch etwas entfernt davon, einen idealen Reifenkompromiss finden zu können, denn Variationsmöglichkeiten sind z.Z. noch Mangelware. Im 6-Zoll Bereich z.B., wo wir die größte Auswahl zur Verfügung haben sollten, liegt die Reifenbreite eines strapazierfähigen Cross-Reifens noch immer nur zwischen 28 und 32mm.  Inzwischen wissen wir längst, wie wichtig 20 oder 30% mehr Auflagebreite sein könnten. Im ähnlichen Maße nämlich, könnte damit unsere Cross-Effizienz/Möglichkeiten gesteigert werden, ohne auf die ganz „dicken“ 8-Zoll 50mm und damit auch auf die schwereren und trägeren Skates zugreifen zu müssen. Ja, 7 Zoll und 42mm wäre da auch ein guter Kompromiss, stimmt. Aber viele von uns bräuchten nur ab und zu etwas breitere, leichte Cross-Reifen/Räder/Skates.  
    Eigentlich sollte es möglich sein, wie auch bei anderen Sportarten (Ski, Snowboard, etc.) nicht nur kürzer/länger je nach Körpergröße, sondern auch BREITER zu wählen.
    Bei unserer Auflagefläche ist es aber die ReifenBREITE, was je nach Bodenbeschaffenheit einen großen Unterschied ausmachen kann. Wozu dann aber einen noch breiteren, schwereren Holm, der bei einer Tagestour nur extrastarken Naturen weiterhilft?
    Ich beobachte seit geraumer Zeit, was für eine große Rolle Wind und Boden spielen:
    Mariana, 52kg,  und ich 78kg (also rund 50% schwerer als sie), beide benutzen wir noch die alten V07 bei Cross. Der Vorteil: sie sind nur 2kg schwer und bei langen Touren weniger Ermüdung. Der Nachteil: bei nicht gut befestigtem Boden bleiben wir auch mal urplötzlich stecken, wenn das Vorderrad plötzlich einsackt, obwohl wir mittlerweile immer acht geben sehr hinterradlastig zu fahren. Bei 20/30% breiteren Reifen würden wir weniger „stecken bleiben“, und dies mit nur minimalem Zusatzgewicht (gleiche Felgen).
    Und jetzt kommt der Vergleich:
    Auf Asphalt mit den gleichen Skates, bergab, ohne Wind noch zusätzlicher Skate/Stockimpulsen, überhole ich Mariana IMMER mit 10-15% Speed-Differenz, je nach Gefälle. Bei nicht gut befestigtem Cross-Boden ist dies genau umgekehrt:
    Weil ich 50% schwerer bin, sinke ich natürlich tiefer ein. Und dies, obwohl ich bewusst die abgenutzteren, dickeren BA-Reifen benutze. Bei gleichen Reifen würde ich sogar bis 20% langsamer rollen. Also ein enormer Unterschied!
    Ich muss also bei Cross oft 20% mehr Stockfrequenz und Beinkraft einsetzen, um nicht „abgehängt“ zu werden. Wenn der Cross-Boden aber schön hart bleibt, brauche ich diesen Unterschied fast nicht mehr auszugleichen. Allerdings überhole ich sie da auch nicht mehr bergab, so wie auf Asphalt.

    Fazit: +Kraft+Frequenzeinsatz = 20/30% breitere Reifen. Hoffe also auf 36/40mm breite 6 Zoll-Cross-Reifen! Oder auch: 3-rädrige 6-Zoll inline Cross-Skater mit serienmäßig effizienter, beidseitiger Bremsausstattung, so wie die ehemaligen Coyote von Rollerblade, aber mit leichterem, belüftetem 2016-Bootsystem. Die bringen dann ebenfalls +30% Auflagefläche. Also, in beiden Fällen ein verbessertes Cross-Verhalten


    Zuletzt von rodolfo am Sa 12 Dez 2015 - 20:56 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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    Frank Röder

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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  Frank Röder am So 22 Nov 2015 - 22:44

    Hallo Rodolfo,

    was hältst du von, gemessen, 37 mm breiten 6-Zöllern? Ich weiß nicht, ob sie bis zur Serienreife kommen, aber ich habe welche im direkten Vergleich zu meinen, gemessen, 32 mm breiten 6-Zöllern gefahren, die ich bisher drauf hatte. Das gibt zwar leider nicht ganz die erhofften 30 % Auflagefläche mehr, aber immerhin 16 %, die man auf Off-road-Böden sogar spürt. Rein rechnerisch sinkt ein 75 kg schwerer Fahrer damit so tief ein, als hätte er 10 kg weniger Masse. Das lässt einen zwar noch nicht über alle Böden "schweben" aber dürfte zu weniger Wacklern und Stolperern im Gelände führen. Es gibt aber Cross-Skates die auch nur minimal verbreiterte Reifen an der Radgabel schon nicht mehr durchlassen, besonders einige Powerslide Modelle und wer Schutzbleche benutzt, wird auch feststellen, dass es dann vielleicht etwas zu eng zugeht.
    Ich hoffe, dass die etwas Breiteren kommen werden. Ich bleibe am Ball.

    Frank


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    rodolfo

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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  rodolfo am Mi 25 Nov 2015 - 16:56

    Hallo Frank!
    Klar wären diese 5mm+ Breite (37mm) äußerst willkommen für uns. 20% helfen da eine Menge, keine Frage. Und ich würde, obwohl wir mit den CSTires sehr zufrieden sind, und unser Vorrat noch einige Jahre reichen wird, in Zukunft bestimmt diese halbdicken-6Zollreifen kaufen. Und dies wäre auch auf Kunstboden von Vorteil.
    Warum? Weil etwas breiter, auch sicherer zu fahren ist. Irgendwann werde ich mal ein paar Fotos von unserer Hausstrecke reinstellen, die zeigen wo es manchmal für uns heikel wird. Bei breiteren Fliesenfugen 20mm+ kommen manchmal Vorder+Hinterrad in die "Rille" und die Skatebewegung wird urplötzlich durch diese "Schiene" abrupt und tückisch "gefesselt". So verliert man sofort das Gleichgewicht, und es ist nicht einfach in dieser Lage das Vorderrad da wieder rauszubekommen, um ausgleichen zu können. Zum Glück schaffen wir das aber noch. Bei Gegenverkehr kann dieses Manöver aber gefährlich werden... Bei 37mm hätten wir diesen Risikofaktor viel reduzierter. Unsere Blicke sind hier immer auf die Fugenbreite gerichtet, denn davon haben wir etwa 60% unserer Hausstrecke. Zum Glück sind die Fugen in der Regel schmäler als 1cm oder kaum vorhanden. Aber gerade deswegen kann es einem umhauen: "unerwartet kommt oft". Unser Asphalt kann manchmal auch gefährlich werden, wenn er in Rollrichtung plötzlich cm-Risse aufweißt.
    Ja, bei den engeren PS-Rahmen/Gabel passen eben keine dickeren Reifen rein. Es wäre eine gute Idee, wenn alle Hersteller in Zukunft ihre 6-Zoll-Skates auch für etwas breitere Reifen vorbereiten würden. Auch zukünftige 6-Zoll- Crossinliner könnten doch einen etwas breiteren Rahmen bekommen. Ganz zu schweigen von 2 zuverlässigen Bremsen...

    PS: Ja, ich weiß. In D gibt es kaum diese Fugen, aber wir haben eben unseren einheimischen Asphalt/Fließen-Cross. affraid lol!


    Zuletzt von rodolfo am Sa 12 Dez 2015 - 20:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    rodolfo

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    Was nur 2mm breiter bringen können !

    Beitrag  rodolfo am Sa 12 Dez 2015 - 1:29

    Hallo nochmals,

    ich wollte euch noch diesbezüglich kommentieren wie wichtig sich auch nur 2mm+ Reifenbreite auf eine verlängerte Rollphase auswirken können. Dieses Foto zeigt einen fast bis zum Ende abgefahrenen Reifen, der gerade deswegen aber 2-3mm breiter geworden ist als noch mit Profil.

    In der Endphase können diese 30-32mm 6"-Reifen dann genau 20mm Auflagefläche auf den Boden bringen. Im Neuzustand nur etwa 17-18mm, natürlich auch abhängig vom Reifendruck.
    Aber gerade diese 2-3mm sind enorm wichtig. Sie können nämlich die Rollphase auf einem Skate beträchtlich verlängern. Hier die verlängerte Rollphase auf einem Skate.
    Mariana kann mit dieser Breite, bei wenig Wind, manchmal sogar 50-100m auf einem V07 ein kleines Asphalt-Gefälle auf nur einem Cross-Skate runter balancieren. Dies geht aber nur bei solch abgefahrenen Reifen, die ich in der Regel aus Sicherheitsgründen lieber etwas früher austausche. Bei neuen Reifen keine Chance, denn Cross-Skates kann man eben nur schwer korrigieren und steuern. Wenn wir etwas breitere, sichere Reifen bekommen könnten, hätten wir also nicht nur viel öfters so ein Spaßerlebnis, unsere Rollphasen würden sich permanent verlängern und wir könnten noch ökonomischer und ausdauernd rollen.


    Zuletzt von rodolfo am So 13 Dez 2015 - 0:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrektur YTube-Video 3:46 und 3:49 auf einem Skate)
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    bebo

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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  bebo am Sa 12 Dez 2015 - 8:26

    Hallo Rodolfo,

    ich kann nachvollziehen dass ein breiterer Reifen mehr Sicherheit verleiht.
    Was ich nicht verstehe, ist, Deine Aussage dass damit eine längere Rollphase einhergeht.
    Mein Verständnis war bisher: Breitere Reifen = mehr Rollwiderstand.
    Somit müssten sich doch eigentlich kürzere Rollphasen ergeben?

    Viele Grüße
    Bernd


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    rodolfo

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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  rodolfo am Sa 12 Dez 2015 - 20:37

    Hallo Bernd,
    ich habe nicht von geringerem Rollwiderstand gesprochen, sondern von  einer verlängerten Rollphase. Ganz einfach: wenn man auf breiteren Rollen auf einem Skate steht, kann man leichter und länger das Gleichgewicht halten, das leuchtet doch ein. Bei Skirollern variert die Breite von 20mm bis 70mm. Und diese 20mm kommen nicht von ungefähr.

    Wenn du dich also auf schmalen Reifen (sagen wir mal 17-18mm Kontaktfläche/Reifen-Auflagebreite) kräftig abschiebst, rollst du eine bestimmte Zeit auf einem Bein, wirst langsamer, und kippst dann langsam nach innen (nach außen lieber nicht  What a Face) und musst früher oder später zum Schub auf den anderen Skate ansetzen. Bei 20mm Auflagebreite, wie beim oben gezeigten, abgefahrenen Reifen geht es schon etwas besser, mit dem Rollen auf einem Bein, weil er breiter geworden ist. Aber immer noch äußerst schwierig das eine lange Zeit durchzuhalten. Da haben kleinere Skater/innen (unter 1,70m) bessere Chancen als größere (über 1,85m). Warum? Schau dir mal die Füße an, die uns Mutter Natur gegeben hat. Die größeren brauchen eine breitere, längere Basis um nicht umzukippen. D.h. wir brauchen eine bessere Kippstabilität die natürlich auch eine längere Rollphase garantiert. Und diesbezüglich brauchen wir eben auch etwas breitere Reifen, wie sie auch die Skiroller seit geraumer Zeit wählen können.

    Übrigens findest du bei Schwalbe hier eine einleuchtende Begründung, weshalb breitere Reifen (vermutlich besser noch mit Rillenprofil) bei gleichem Luftdruck leichter als schmale rollen. Die letzten zwei Punkte sind am interessantesten: um die 20kmh (ein CSter-Ziel der Jüngeren  Cool) sind angeblich auch auf Asphalt bei gleichem Luftdruck die breiteren Reifen die schnelleren. Daher wird auch angegeben warum die Radprofis trotzdem die schmalen Reifen bevorzugen. Aber diese Gründe (rotierende Masse von 20 auf 40kmh-Kurvensprint) sind für uns nicht so wichtig, geschweige denn, wenn wir auf Cross unterwegs sind.
    Längere Rollphasen bei nur 5mm mehr Breite (16% dickere Hochdruck-Reifen), wie von Frank getestet, wären daher hoffentlich bald in Serie ein großer Vorteil für die meisten von uns.


    Zuletzt von rodolfo am So 13 Dez 2015 - 1:49 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreibung + verlängerten Rollphase 3:46 + Schwalbe)
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    bebo

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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  bebo am So 13 Dez 2015 - 8:53

    Hallo Rodolfo,

    ganz herzlichen Dank dass Du Dir soviel Mühe gemacht hast und eine sehr ausführliche Erklärung zu meiner Bemerkung verfasst hast.
    Zunächst einmal konnte ich immer noch nicht die Argumente nachvollziehen.
    Dann habe ich Deinen Link zu "Schwalbe" genommen und mich intensiv damit auseinandergesetzt.
    Es hat dann immer noch etwas gedauert, aber, ich habe es jetzt begriffen.
    Das hat jetzt mein physikalisches Weltbild nicht erschüttert aber deutlich erweitert.

    Ich brauche jetzt dringend "abgefahrene Reifen". Käuflich wird man solche nicht erwerben können, und eine mechanische Bearbeitung (z.B. Flexen) Smile verbietet sich von selbst.
    Abgeplattete Reifen werde ich wohl nur durch Vielfahren erreichen, also beende ich nun die Schreiberei und werde mich trotz Regens auf die Piste machen.

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag

    Bernd
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    rodolfo

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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  rodolfo am Mo 14 Dez 2015 - 5:33

    cheers
    Nein, die sind noch nicht auf dem Markt, aber hoffen wir auf 2016...
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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  Peter Skater am Sa 26 Nov 2016 - 9:31


    Wenn die 6 Zöller mit 37mm - 40mm noch in 2016 kommen sollen, müssen sie sich jetzt aber beeilen...

    Ich finde vorangegangen Ausführungen sehr interessant und würde gerne etwas breitere Reifen (als den Standard von "150 x 30") ausprobieren. Ein Angebot dafür konnte ich bisher nicht entdecken. Falls es sie doch geben sollte und jemand die Quelle kennt, bitte einfach nennen.

    Wegen breiteren Reifen, gleich einen schwereren Skate (> 2kg) in Kauf nehmen zu müssen, überzeugt mich auch nicht so wirklich.

    Gruß
    Peter Skater



    Geht raus und skatet!
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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

    Beitrag  Stefan S. am Mo 11 Sep 2017 - 21:49

    Hallo Leute und 4-Jahreszeiten-Skater!

    Das Thema Reifen möchte ich wegen der nahenden Herbstes noch einmal aufgreifen. Gut, in Argentinien ist nun bald der Winter vorbei. Aber es stellt sich aktuell für uns, auf der Nordhalbkugel, fast zwangsläufig die Frage nach geeigneten "Winterreifen".
    Nach meiner Erfahrung und der meiner cross-skatenden Bekannten, gilt hier das Prinzip der "Lamellen" und der weichen Gummimischung, die bei Glätte und Nässe mehr Haftung bringen. Stollen sind da eigentlich keine gute Lösung, auf dem PKW fahre ich im Winter auch keine Stollereifen, sondern weichere Winterreifen mit "Lamellen".
    Ideale Winterreifen für Cross-Skates sind, nach meiner Erfahrung, die längsgerillten Reifen, die Frank in seinem Laden verkauft, denn sie sind auch im Gummi noch ziemlich weich. Ich fahre ja 6x1,25 Zoll-Skates und 8x2 Zoll Skates, bzw. Reifen. Auf beiden ist der Unterschied deutlich spürbar: Bei nasser oder verschmutzter Straße oder cross, haften die "Längsgerillten" einfach besser. Auf trockener Straße rollen die kleine Reifen etwas schwerer (ca. minus 0,5 bis 1 km/h) als die Semi-Slicks mit weniger Profil und härterem Gummi, aber die Längsgerillten breiten 8-Zöller rollen auch auf Asphalt schneller und angenehmer als alle Stolenreifen. Eigentlich völliger Quatsch Cross-Skates mit Stollenreifen auszusstatten, das macht höchstens downhill auf Sandboden Sinn, aber das kann man ja nicht anständig skaten.

    Frohes Herbst-Skating!
    Stefan

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    Re: Ein idealer Reifenkompromiss?

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