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    Wie ist... Skaten bei Wind?

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    Peter Skater
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    Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am Do 23 Jun 2016 - 22:10


    Solange der Wind nicht zu stark ist, spielt er für mich nicht wirklich eine Rolle. Da ich zu 99% wieder an den Punkt zurück fahre, an dem ich gestartet bin, kommt der Wind halt mal von der einen und mal von der anderen Seite. Selten lasse ich mich an einen Punkt fahren und skate nur zurück. Im CS-Magazin liest man hin und wieder solche Streckenberichte, dann spielt die Windrichtung schon eher eine Rolle.

    Wenn der Wind stärker oder sogar stark wird und sich das bereits vor dem Start abzeichnet, wechsele ich die Stöcke. Bei starkem Wind bevorzuge ich etwas schwerere Stöcke (die nicht so teuer sind), weil die "Bruchgefahr" höher ist. Vor allem, wenn der Wind stark und böig ist, dann ist höchste Vorsicht geboten.

    Wind von hinten: Eigentlich ganz nett... Es skatet sich wie von selbst. Aber bei starkem Wind besteht die Gefahr aus dem Rhythmus zu kommen. Deutlich weniger Körpereinsatz...

    Wind von vorne: Gute Gelegenheit Techniktraining zu machen. Schmale Position, enge Beinführung und ordentlich Rumpfarbeit!

    Wind von der Seite: Gar nicht gut! Ein Stock ist immer der Gefahr ausgesetzt, nach "innen" geweht zu werden und dann gibt's Bruch! Also sind dauernd Korrekturen mit dem Handgelenk nötig und der Schwung kommt dabei ins Stocken. Hier kommt es mir zugute, dass ich persönlich lieber mit nicht ganz so langen Stöcken fahre. Sie lassen sich einfach besser kontrollieren als längere - weil sie eben einen anderen Hebel haben...

    Gruß
    Peter Skater



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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am Mo 19 Dez 2016 - 17:56


    Heute herrschte während meiner Tour ein starker Ostwind. Auf dem Hinweg hatte ich ihn gegen mich und damit dann ordentlich zu schuften, damit überhaupt ein bisschen Tempo zusammen kommt. Auf dem Rückweg wurde ich richtig "geschoben". Trotz der Kälte konnte ich teilweise eine Geschwindigkeit von deutlich > 20 km/h erreichen. Durch den Rückenwind wurde der Fahrtwind total neutralisiert und die Brille ist sogar etwas beschlagen, weil die Luftzirkulation gefehlt hat. Ich habe dann einfach die Brille etwas weiter vorne auf die Nase gesetzt und hatte wieder freie Sicht.

    Gruß
    Peter Skater


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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  miami.neiss am Mo 26 Dez 2016 - 8:35

    Guuude Peter,

    das Windproblem hatte ich vor ca. einer Woche auf offenen Feldwegen auch!
    Ich habe die KV+ Tempesta Stöcke, welche wirklich schön leicht in den Händen liegen und mit denen ich absolut zufrieden bin (obwohl ich bis jetzt eigentlich nichts vergleichbares hatte/kenne).
    Habe dann aber auch exakt das feststellen müssen, was du im ersten Beitrag erwähntest:


    "Wenn der Wind stärker oder sogar stark wird und sich das bereits vor dem Start abzeichnet, wechsele ich die Stöcke. Bei starkem Wind bevorzuge ich etwas schwerere Stöcke (die nicht so teuer sind), weil die "Bruchgefahr" höher ist. Vor allem, wenn der Wind stark und böig ist, dann ist höchste Vorsicht geboten.

    Wind von der Seite: Gar nicht gut! Ein Stock ist immer der Gefahr ausgesetzt, nach "innen" geweht zu werden und dann gibt's Bruch! Also sind dauernd Korrekturen mit dem Handgelenk nötig und der Schwung kommt dabei ins Stocken. Hier kommt es mir zugute, dass ich persönlich lieber mit nicht ganz so langen Stöcken fahre. Sie lassen sich einfach besser kontrollieren als längere - weil sie eben einen anderen Hebel haben..."


    Einen Bruch hatte ich zwar nicht, aber dadurch, dass die Stöcke halt sehr leicht sind, wehten sie ständig weg.
    Automatisch habe ich dann fester zudrücken müssen und mich ab und zu auch verkrampft.

    Meine Frage an dich...du meintest billige schwere Stöcke...auf was genau sollte man darauf unbedingt achten?
    Das sie ein bestimmtes Gewicht nicht unterschreiten Deiner Meinung nach oder wie kann ich das als Anfänger verstehen?
    Du siehst, ich hab noch Null-Erfahrung =)



    Viele Grüße
    Alex

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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am Mo 26 Dez 2016 - 10:10


    Hallo Alex,

    oder für Hessen: Ei Guude, wie?

    Meine Erfahrung was Stöcke angeht beschränkt sich auf die unterschiedlichen Modelle von KV+. Angefangen habe ich mit den Viking, um dann zu merken, dass die Tempesta einen deutlichen Unterschied in Gewicht (weil leichter)und Härte (weil steifer) ausmachen. Der Preisunterschied von Viking zu Tempesta empfand ich dann dafür als "gering". Von den Viking habe ich in der ersten Zeit allerdings auch welche geschrottet (Kanaldeckel, Einfädeln und Drüberfahren...).

    Die nächste Steigerung sind die "Tornado" von KV+. Diese sind nochmal steifer und leichter als die Tempesta und ich mag sie einfach. Der Preisunterschied ist dann aber auch recht deutlich. Deshalb hatte ich mir die Stöcke mal zu Weihnachten schenken lassen. Bei starkem Wind setze ich sie nicht ein, sondern die Tempesta.

    Falls du eine andere Stockmarke in Betracht ziehen solltest, noch der Hinweis, dass die Handschlaufen vermutlich nicht kompatibel dann mit den Griffen sein könnten. Die Hersteller vermarkten da gerne ihr eigenes "System", damit man auch bei der Marke bleibt.

    Auf den Bildern von dir scheinst du recht lange Stöcke zu nutzen, weshalb ich ungern zu schwereren Stöcken raten würde (Handling), sondern eher dazu einen dritten Tempesta Stock (als Ersatzstock) oder gleich ein zusätzliches Paar (weil pro Stück preiswerter) zuzulegen.

    Gruß
    Peter Skater



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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  miami.neiss am Mo 26 Dez 2016 - 13:06

    Ei guuude Peter, wie donn?  Wink

    vielen Dank!
    Wie gesagt, mit KV+ komme ich sehr gut klar, die verstehen ihr Handwerk definitiv!
    Ab und zu kommen mir die Stöcke aber auch etwas zu lang vor ehrlich gesagt, ich muss die Arme ziemlich weit hoch reißen und habe mir mittlerweile angewöhnt, so wie Frank zu fahren.
    Er meinte damals im Kurs, dass die Arme nicht unbedingt ausgestreckt werden müssen.
    Deswegen versuche ich nur die Unterarme zu heben, sodass die Arme praktisch seitlich wie ein "V" aussehen.

    Ich bin knapp 1,85m groß und Frank hatte mir im Sommer als wir uns im Laden gesehen haben die 1,80m Stöcke empfohlen.
    Andererseits denke ich aber, dass es so doch bestimmt besser ist, als zu kurze Stöcke zu haben, da ich ja dann ständig wie der Glöckner von Notre-Dame unterwegs wäre mit krummen Buggel, oder?

    Ich vertraue da Frank, es sei denn du hast nun eine ganz andere Meinung dazu? =)
    Habe auch schon im Netz verschiedene Aussagen zu Stocklängen gelesen, aber da verlasse ich mich eher auf euch beide, ihr seid die Profis für mich.
    Ich habe da lieber jemanden vor mir, bzw. vor Augen anstatt mir so nen Mist ausm Netz zu ziehen von Leuten die wahrscheinlich nur vertreiben aber selbst so gut wie nie fahren (war da nicht was mit nem Onlineladen in Meenz bei den Hühnerzüchtern?)! lol!

    Mit den "Handschlaufensystemen" das habe ich auch bereits gesehen, das ist klar, jeder möchte genug Umsatz machen mit seiner Firma und jeder hat die besten Stöcke so in etwa, gä? =)



    Gruß
    Alex
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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am Mo 26 Dez 2016 - 18:27


    Ei Guude, gut!

    gleich vorweg: Nein, ich habe keine andere Meinung dazu. Frank hat dir m. E. eine sehr kundenfreundliche Empfehlung gegeben. Allerdings kannst aber nur du für dich entscheiden, was das richtige für dich ist. Gekürzt ist der Stock schnell, verlängern ist da nur bedingt möglich... Deshalb ist m. E. der Rat zum längeren Stock erst einmal richtig, da wohl auch viele gut damit zurecht kommen. Ich selber bin eher jemand, der sich mit einer Stocklänge wohl fühlt, die sich eher am unteren Ende der Formelergebnisse wieder findet.

    Franks an mehreren Stellen kommunizierte Formel lautet:

    "... Trotzdem hier die etwas ungenaue, aber immerhin genauere Formel:
    Stocklänge = (Körpergröße plus realer Standhöhe) mal individueller Faktor (oft 0,91 bis 0,965)*

    *bei sehr Ski-Skating erfahrenen Sportlern passt auch oft der Faktor 0,88"

    Wenn man das auf deine Angaben überträgt kommt eine Spanne der Stocklänge von ca. 1,70 m bis 1,85 m heraus. Du hast nach eigener Aussage Stöcke von 1,80 m. Die könntest du rein theoretisch noch ca. 2 - 3 cm verlängern, aber das scheint eher nicht deine Absicht zu sein.

    Das Thema Stocklänge wurde hier im Forum an verschiedenen Stellen diskutiert. Bspw.: "Cross-Skating Forum -> Häufige Fragen zum Cross-Skating (FAQ) -> Spezielle Antworten zu Cross-Skating Stöcken -> Wie bestimme ich die richtige Stocklänge für Cross-Skating?

    oder unter:

    Cross-Skating Forum ->Cross-Skating Produkte konkret -> Cross-Skating Stöcke und was dazu gehört -> Stocklänge

    Bevor du aber anfängst zu kürzen lohnt es sich noch den Aufsetzpunkt der Stöcke zu überprüfen. Sollte der nicht bereits in Höhe des Hinterrades sein, sondern vielleicht eher neben dem Fuß, dann probiere mal die Stöcke weiter hinten aufzusetzen. Die Stöcke werden dadurch automatisch "kürzer" und die Kraft lässt sich mehr in die Schubrichtung anstatt nach "oben" einsetzen. Manchmal sieht man Fahrer, welche die Stöcke zu weit vorne aufsetzten, was die Gefahr beinhaltet drüber zu fahren, oder sich zu "heben" anstatt anzuschieben.

    Vielleicht machen dir solche kleinen Technik Experimente Spaß und du kommst auf den Geschmack so etwas und anderes auszuprobieren. Da steckt noch einiges Potential im Cross-Skating!

    Gruß
    Peter Skater



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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  miami.neiss am Mo 26 Dez 2016 - 19:51

    Yobb, ich versuche immer hinter den Rädern aufzusetzen, aber es klappt meistens nicht so.
    Meistens bin ich dann schon zuuu schnell und mit den Skates entsprechend weit vorne, sodass ich meistens zwischen Hinter- und Vorderrad aufsetze, aber eher knapp am Hinterrad schon. D.h. du hast wahrscheinlich recht, dass wenn sie ein Stück länger wären, ich dann weiter hinten aufsetzen kann! Danke!
    Ja und wie gesagt, bin ja noch ein Nerd auf dem Gebiet, will mich stark verbessern, um mit euch dann mal so mehrere km mithalten zu können. Aktuell schaffe ich knappe 8km mit dem Tempo wie hier im Video so ungefähr, +/- .... eher Minus, dann bin ich aber richtig am A*sch  =D Hier mal ein kleiner Zusammenschnitt von den ersten Touren -> Mönchbruch/Startbahn:

    https://www.youtube.com/watch?v=Fh9YJ35XHrI&feature=youtu.be


    VG
    Alex
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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Biathlon-Training am Di 27 Dez 2016 - 7:11

    Hallo Alex,

    sieht doch soweit ganz  gut aus. Du bist doch schon echt schnell unterwegs. Aber mach Dir keine Gedanken Geschwindigkeit kommt automatisch je besser du rollst.

    Vielleicht ein/zwei Tipps von meiner Seite. Du hast `ne Hohe Frequenz. Heißt, du setzt natürlich die Stöcke sehr oft ein. Nehmen wir mal an  Du rollst ca. 5 Meter und setzt die Stöcke dabei einmal ein.Wenn du jetzt vielleicht länger/weiterrollst kannst du die Stöcke alle 7,5 oder 8 Meter einsetzten.Überleg mal wieviel Energie du sparen kannst? cheers

    Versuch mal im Oberkörper aufrechter zu rollen. Guck nach vorne und nicht auf die Skates (Tipp: Immer dran denken ,das dir hübsche Damen entgegen kommen könnten, und diesen willst du doch in die Augen gucken, oder? )

    Fahr ruhiger.

    Verlager mal Dein Gewicht auf die Hinterräder, Oberkörper gerade.Somit rollst Du automatisch  besser. Tipp: Nur als Gedankenstütze dran denken: Zieh deine Zehen in Richtung Körper, Nur denken , nicht machen!

    Der Oberkörper sollte NICHT über die Vorderräder sein beim Abstoß.

    Minimal in die Knie gehen. Nicht wirklich tief, aber so das sie etwas "abfedern". Wirklich nicht viel, ganz wenig. Damit hast du auch noch mal etwas mehr Tiefpunkt/Schwerpunkt , stehst somit sicherer.

    Versuche länger auf einer Seite zu rollen (Nicht gleiten!affraid  Gleiten sagen nur Skifahrer...wir Cross skater rollen!Very Happy )

    Vesuche das V nicht so breit zu machen.


    Noch eins: Ich habe "Hagi" seine genialen, weltbesten, Wendestockspitzen drauf. Dadurch das sie etwas schwerer sind verwehen meine Stöcke auch nicht so bei Wind.


    viel Spaß bei Cross Skaten. Das sind alles nur Tipps und soll keine Meckerei darstellen! Du machst das echt gut!


    Grüße
    Thomas

    P.S. Die Handbewegung bei der Polizei war echt suuuuper bounce bounce bounce


    Zuletzt von Schwaadlappe am Mi 28 Dez 2016 - 9:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    miami.neiss

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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  miami.neiss am Di 27 Dez 2016 - 13:49

    Guuude Thomas,

    jawoll, genau solchen Input benötige ich Wink
    Vielen Dank erstmal diesbzgl.!
    Naja, habe mir gleich ein bestimmtes Tempo angewöhnt, will ja unbedingt Modernen Biathlon betreiben, bin sowas von heiß dadrauf, kann es gar nicht oft genug wiederholen Wink

    Die hohe Frequenz kommt eigentlich nur daher, das ich bis jetzt als ich deinen Text las, immer dachte, dass Oberkörper und Beinarbeit sich ergänzen müssen, also das man beides gleiche belasten/trainieren sollte, aber gut zu wissen!
    Komme gerade wieder von ner kleinen Tour (Karte zeichne/bastel ich später bei GPSies und stell sie auch wieder hier rein) und wie die Tage zuvor und/oder auf dem Video waren die meisten Wege nass, sodass man sehr schnell wegrutscht, da habe ich deutlich mehr Stockeinsatz gehabt, um mich noch etwas zu halten.

    Oberkörper aufrecht, probiere ich auch, danke! Habe immer noch Angst, dass ich halt was auf dem Boden übersehe, Äste/Steine zu groß/dick sind, Schlaglöcher mich dann außer Gefecht setzen etc.
    Ich habe so oft vom Stock im Gullideckel gelesen, dass ich u.a. auch deswegen ständig nach unten gucke =D (ist mir bis jetzt aber nicht einmal passiert zum Glück, hehe)
    Achso und die Mädels sind mir eigentlich egal, mir gehts darum, dass ich den Sport perfektionieren kann und individuell an mich anpassen kann, außerdem hätte meine Frau sicherlich auch was dagegen und würde mir eine klatschen, wenn da Blickkontakt wäre (ab und zu fährt sie mit dem Rad nebenher) =)

    Gewicht auf die Hinterräder, auch hier habe ich noch etwas Angst, dass ich hinten überkippe, deswegen diese gebückte Haltung, weil ich mir somit anscheinend einrede, das Gleichgewicht besser ausbalancieren zu können.

    Kannst du das mit den Wendestockspitzen evtl. genauer erläutern?

    Die Handbewegung....tja, wenn die da so provokant am Rand stehen und mich vorbeilassen wollten. Ich möchte ja nicht unseren Freund und Helfer bei der Arbeit aufhalten, da müssen die ja nicht auf einen Anfänger mit Skates warten und vorbeilassen ;P (Die haben auch schön den Blinker gesetzt (midde uffm Feld-Weeesch)) =D Diese Schicht hätte ich auch gern, den ganzen Tach lang im Auto durchn Wald fahren (hatte mal vor Wochen gefragt, ob die mich kurz filmen könnten, haben dann nur gelacht, den Kopf geschüttelt und sind weiter gefahren)

    Entschuldigung an alle, ich merke gerade, das wir hier grad stark vom eigentlichen Thema abschweifen, ist sicherlich nicht so erwünscht, oder?

    Trotzdem vielen Dank für die ganzen Tipps!!!



    Viele Grüße aus Hessen
    Alex

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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Biathlon-Training am Di 27 Dez 2016 - 13:58

    Bzgl Wendespitzen. Guck mal hier:

    http://nordicsports-shop.de/Gefederte-Wendespitze

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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am So 5 März 2017 - 16:37


    Heute war herrschte während meiner Runde ein starker bis teilweise sehr starker Wind. Da war sogar das "gegen-den-Wind-fahren" nur mit sehr kurzen Rollphasen möglich. Insgesamt hat die Tour deutlich mehr Kraft gekostet als sonst - das ist zumindest der subjektive Eindruck.

    Es blieb nicht aus, dass über längerer Abschnitte ich dann auch mal mit starkem bis sehr starkem Wind zurecht kommen musste. Um die Gefahr zu minimieren, dass der Stock unkontrolliert verweht wird (und es Kleinholz gibt...) habe ich folgende Technik angewandt:

    Seitenwind von rechts -> Den Oberkörper habe ich etwas nach rechts in den Wind gedreht. Die Armbewegung erfolgte dann ebenfalls in die gleiche Richtung. Ein asymmetrischer Armeinsatz war die Folge. Die Stöcke konnte ich dann etwas versetzt, aber "ungefährlicher" auf- und einsetzen.

    Ein verwehen und damit auch einen Stockbruch als Folge des Seitenwindes konnte ich vermeiden. Als Temporekord geht die Tour sicher nicht in (meine) Sportgeschichte ein, aber das Work-out war vom Feinsten.

    Gruß
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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  bebo am So 5 März 2017 - 17:42

    Hallo Peter,

    eine wirklich interessante Technik.
    Werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren.
    Bisher wechsle ich bei Seitenwind vom „Zweitakter“ in den Permanentschub.
    Da benötige ich die Konzentration nur auf einen Stock, und fühle Veränderungen viel feinfühliger.
    Aber so hat wohl jeder seine eigene Technik.

    Viele Grüße
    Bernd
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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am So 5 März 2017 - 20:12


    Hallo Bernd,

    interessanter Gedanke. Werde ich das nächste Mal probieren. Sonst nutze ich sie eher bei längeren Strecken zur Abwechslung.

    Gruß
    Peter



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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  bebo am Di 7 März 2017 - 18:23

    Hallo Peter,

    Nachtrag:
    Bei Gegenwind benutze ich nur den Permanentschub. Es kommt mir so vor als hätte ich dann weniger Windaufprallfläche , was auch daran liegen könnte, dass ich immer eine kleine Drehbewegung darin habe.
    Bei Rückenwind kommt für mich nur der Zweitakter in Frage. Dann mache ich mich doppelt so breit.  Smile
    Hilft zwar nicht dem Training, macht aber richtig Spaß. Very Happy

    Viele Grüße
    Bernd
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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am Di 7 März 2017 - 19:54


    Hallo Bernd,

    ja, mit Spaß bei Wind fahren! Das ist es.

    Bei Rückenwind 1:1 Technik! Die Frequenz zu erhöhen geht da wie von selbst und bringt Mords Schub. Spaß macht aber auch, die Frequenz zu verlangsamen. Auf jeder Seite lange auf dem Skate rollen und den Schub erst dann durchzuführen, wenn die Geschwindigkeit abnimmt. Das ist eine Herausforderung für Gleichgewicht und Rhythmus gleichermaßen.

    Gruß
    Peter Skater



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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  bebo am Mi 8 März 2017 - 17:43

    Hallo Peter,

    man lernt doch immer noch was dazu.
    Auf die Idee den „Eintakter“ da einzusetzen bin ich überhaupt nicht gekommen.
    Für mich ist das so der „Treckerackergang“ - einzusetzen wenn fast nichts mehr geht.
    Besonders den verlangsamten Rhythmus finde ich faszinierend! Werde ich auch noch testen.
    Im Geiste habe ich mir das schon vorgestellt, es erinnert mich ein wenig an Tai Chi.
    Entgegenkommende könnten allerdings auch den Eindruck haben, man Stünde unter Alkoholeinfluss.  Very Happy

    Danke für Deine Sichtweise

    Viele Grüße
    Bernd
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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am Mi 8 März 2017 - 19:54


    Hallo Bernd,

    ja, Austausch bringt was.

    Den 1:1 "Treckerackergang" habe ich bei meiner Interpretation des Projektes "60 km und Marathon für alle" zu 90% angewendet.

    http://www.cross-skating.de/sleep-eat-skate-repeat/

    Den Rest des Weges habe ich mit 2:1 und Permanentschub bestritten. Ich mag die 1:1 Technik und mit längerem Rollen auf einem Bein, ist es gleichzeitig auch noch ein gutes Gleichgewichtstraining.

    Gruß
    Peter Skater



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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am So 12 März 2017 - 16:44


    Heute herrschte während meiner Tour starker Wind. Das war die Gelegenheit die Empfehlung von bebo (Bernd) umzusetzen. Bei Gegenwind habe ich dann den Permanentschub eingesetzt.

    Tatsächlich hatte ich durch das Eindrehen des Oberkörpers den Eindruck, dass weniger Windaufprallfläche vorhanden ist.

    Aus meiner Sicht: Zur Nachahmung empfohlen.

    Gruß
    Peter Skater



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    Re: Wie ist... Skaten bei Wind?

    Beitrag  Peter Skater am So 23 Jul 2017 - 17:47


    Heute war es (nach subjektiver Empfindung) nicht nur ein starker sondern eher schon ein stürmischer Wind, der auf dem Rückweg (als Gegenwind) die Fahrt deutlich abgebremst hatte.

    Zu den bereits hier diskutierten Varianten habe ich heute hauptsächlich den Doppelstockschub (bei Gegenwind) eingesetzt. Dies hatte den Vorteil, dass meine Position an sich natürlich deutlich stabiler war, weil halt beide Beine auf dem Boden waren. Durch die stabile Position, war es möglich richtig Druck mit dem Oberkörper auf die Stockspitzen zu bekommen. Das bedeutete eine Temposteigerung, was wiederum dazu führte, die Frequenz zu erhöhen. Zumindest einen Teil der Strecke....

    Eigentlich hatte ich für heute eine längere Strecke geplant, wovon ich dann aber doch Abstand genommen hatte. Mit einigen Kilometern an Doppelstockschub war das dann auch gut so...

    Gruß
    Peter Skater


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