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    Wie ist der Umstieg für Läufer ins Cross-Skating?

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    Frank Röder

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    Wie ist der Umstieg für Läufer ins Cross-Skating?

    Beitrag  Frank Röder am Sa 14 Mai 2011 - 23:38

    Läufer sind leider oft gezwungen in ihrem geliebten Sport zu pausieren, weil sie wegen Reizungen, Überlastungen oder Verletzungen, durch ihr Lauftraining dazu genötigt werden. Bedauerlich ist, dass auch der ärtzliche Rat nach mehr sportlicher Zurückhaltung oder Abwechselung von vielen Läufern ignoriert wird. Der "Kick" beim Laufen wird auch durch die hohe Intensität des Lauftrainings hervorgerufen, die Läufer kaum in anderen Sportarten erreichen können. Radfahren wird von Läufern oft nur als vorübergehende "Notlösung" betrachtet, denn es muss rund 50 % länger trainiert werden um den gleichen Trainingseffekt für das Herz-Kreislaufsystems zu erreichen, wie sonst durch das Lauftraining.
    Laufen ist, genau genommen, eine Ganzkörperbelastung, jedoch wird der Oberkörper nicht sehr intensiv belastet. Eben durch die sehr gut verteilte Ganzkörperbelastung wird aber beim Cross-Skating Training eine insgesamt höhere Gesamtbelastung (erkennbar am Puls) und ein höherer Trainingseffekt erreicht, als beim Laufen. Es können müheloser höhere Pulswerte als beim Laufen erreicht und durchgehalten werden. Man kann pauschal davon ausgehen, dass in 45 Minuten Cross-Skating Training, die Trainingswirkung von 60 Minuten Laufen erreicht werden kann. Dazu kommt noch, dass zusätzliche Zeit für die meisten trainingsergänzenden Maßnahmen, wie Regenerationsmaßanhmen, Dehnen und zusätzliches Krafttraining eingespart werden kann. Besonders Rumpftraining kann fast oder ganz wegfallen, da Cross-Skating ein hervorrgendes Bauch- und Rückentraining bietet.
    Beim ambitionierten oder verletzungsanfälligen Läufer können einzelne Laufeinheiten sehr sinnvoll durch Cross-Skating ersetzt werden. Ob es intensive oder lange Einheiten sind, spielt keine Rolle, in beiden Richtungen ist das Cross-Skating Training effizienter und das potenzielle Verletzungsrisiko, das solche Laufeinheiten in sich tragen, wird durch sehr verletzungsarmes Training ersetzt. Durch die schnelle Regeneration nach dem Cross-Skating Training verträgt es sich hervorragend mit fast allen Trainingsinhalten von Lauftrainingsplänen.
    Interessant ist auch die Beobachtung, dass die muskuläre und koordinative Stabilisierung in allen Gelenken, von der Hüfte bis zu den Füßen, durch das Cross-Skating Training erheblich besser wird. Stöße werden schonender abgefangen (muskuläre Dämpfung) und Umknicken oder in längerfristiges Ausweichen in unvorteilhafte Haltungs- und Bewegungsmuster wird unwahrscheinlicher.
    Auch gerade durch intensivere Cross-Skating Einheiten wird die Milchsäuretoleranz sowie die Atmung in einer recht angenehmen und sinnvollen Wiese trainiert, die beim Lauftraining sonst oft großere Überwindung kostet oder mitunter schmerzhaft ist. Tempowechsel oder ein zu hohes Anfangstempo können so vom Läufer sogar häufig besser vertragen werden, auch bei reinen Laufwettkämpfen.
    Gerade durch das Setzten von Zusatzreizen im Training oder das Ersetzen von zu einseitigem Lauftraining (unnötig bis schädlich), können Läufer mit der Kombination von Cross-Skating und Lauftraining fast sicher auf persönliche Bestleistungen hintrainieren.
    Hobbyläufern ist zu empfehlen etwa eine Laufeinheit pro Woche durch Cross-Skating zu ersetzten. Ambitioneirte Läufer können sogar in intensiveren Trainingsphasen rund zwei Trainingsläufe pro Woche ersetzten. Die Angst vor Gewichtszunahme ist zwar bei sehr leichten Läufern begründet, aber sollte überwunden werden. Nach zwei bis drei jahren ambitioniertem Cross-skating Training legt man, auch als schlanker Sportler, rund zwei Kilogramm an Muskelmasse zu. Diese ist jedoch ausdauernd und mancher Läufer kann damit sogar schneller laufen als vorher. Und der Körperfettanteil wird in manchen Fällen sogar trotzdem noch absinken. Und wer vielleicht ein paar Kilo zu viel hat, viel Spaß beim Abnehmen, denn beim Cross-Skating kann der Energieverbrauch pro Stunde bis zu 15 % höher liegen als beim Laufen und man man kann noch mehr Trainingsstunden pro Woche verkraften als durch reines Lauftraininig.
    Und wenn das Laufen aus orthopädischen Gründen ganz unterlassen werden sollte, ist es auf alle Fälle besser, lieber heute als morgen voll auf den Cross-Skating Sport zu setzen. Ich kann fast versprechen, dass es kaum jemand bereuen wird.

    Frank


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    51.000 km Cross-Skating seit 2005. Meine Skates bisher: Trailskates, Skikes (insgesamt 13 Skikes in 5 Jahren). Meine Skates derzeit: Nr. 20 SRB XRS06 / Nr. 22 "Rockskate 3" SRB XRS07-Umbau auf 7-Zoll-Reifen / Nr. 23 "Skitire German Edition"/Nr. 24 "Rockskate 4" SRB XRS02-Umbau auf 7-Zoll-Reifen / Nr. 25 Skitire Cruising-Prototyp. Meine Stöcke: KV+ Tempesta Sondergröße 187 cm / KV+ Tornado Sondergröße 188 cm / Biathlonstock Prototyp 188 cm.
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