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    Veranstaltung "Cross-Skating in der Prävention" in Darmstadt

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    Gastzugang

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    Veranstaltung "Cross-Skating in der Prävention" in Darmstadt

    Beitrag  Gastzugang am So 19 Jun 2011 - 12:31

    Danke für den spontanen Gastzugang zum Forum, der kurze Bericht soll die Mühe wieder ausgleichen, die meine Verspätung verursacht hat.
    Leider konnte ich erst am Samstag meine Teilnahme zusagen, dementsprechend hektisch verlief auch meine Anreise nach Darmstadt. Auf dem Universtätsgelände wurde ich von einer Mitarbeiterin empfangen und von ihr wie ein VIP über das Universitätsgelände gelotst. Ich hätte den Übungsplatz sonst niemals gefunden. Alle anderen Teilnehmer hatten bereits begonnen. Eilig bekam ich noch ein Paar Cross-Skates in der richtigen Schuhgröße angepasst. Der Praxisteil wurde nämlich wegen des Wetters vorgezogen und ich spürte danach noch lange Zeit, dass mir die nur wenigen Minuten Grundlagen-Übungen fehlten, die ich am Anfang verpasst hatte. Das umfangreiche Skript ging aber darauf in sehr anschaulicher Weise ein.

    Nach fast einer Stunde sehr einfacher und sehr wirksamer Übungen, bekamen wir die langersehnten Stöcke in die Hand. Erstaunlich, wie viel schwieriger diese Gesamt- und Kreuzkoordination einen Lernprozess macht, das war eine anschauliche Erfahrung, was man selbst beim praktischen Unterricht beachten sollte. Sehr schnell stellte sich Begeisteterung für das Cross-Skating ein und die Schnell-Lerner in der Gruppe wurden sogar schon etwas übermütig. Ich zählte mich nicht dazu.
    Sehr wichtig fand ich die "Gefahreneinweisung" über die Stöcke, die sich in allen Punkten bestätigte.
    Nach knapp zwei Stunden gingen wir zum Theorieteil über, der länger dauerte, als vorgesehen, weil sich draußen ausdauernde Regenfälle austobten. Meine Kollegen teilten meine Begeisterung und wir übersprangen viele zur Auswahl stehenden Themen, weil wir uns bereits sehr früh über praktische Anwendungen und weitere Ideen zu diesem Sport austauschten. Mangelhaft, aber nicht dem Veranstalter anzulasten, ist die bisher noch nicht nicht erfolgte systematische Untersuchung dieser Sportart und ihrer Wirkungen. Trotzdem waren die empirischen Erkenntnisse plausibel und wurden vor Ort nicht angezweifelt.

    Es folgte der zweite Praxisteil, auf inzwischen nasser Straße. Uns staunenden Teilnehmern wurden rund 15 erlenbare Bewegungsmuster auf Cross-Skates demonstriert, was allen verdeutlichte, dass man mit diesem Sport Übungsaufgaben für mehrere Jahre vor sich hat. Trotzdem standen wir schon recht sicher auf den X-Skates und die Übungen wurden, trotz steigendem Schwierigkeitsniveau von allen gut umgesetzt. Ich verfluchte mich nochmals für die verpassten Grundlagen-Übungen. Nach kurzer Suche, fanden wir einen Waldweg, der trocken genug war um alle "in den Wald zu jagen". Dies erhöhte für alle nochmals die Anforderungen erheblich, aber noch mehr die Freude an der Bewegung. Wir wurden während der ganzen Zeit fast pausenlos von zwei Trainern korrigiert. Trotz teilweise maximalem Leistungseinsatz, behielten alle Gruppenmitglieder ihre gute Stimmung und waren auf das Höchste motiviert. Die Folge waren zwei Fälle leichter Hypoglycämie [Anm. d. Red.: Unterzuckerung] unter den Teilnehmern, die Frank Röder mit mitgeführten Müsliriegeln schnell behandeln konnte. Auch der Elektrolytbedarf war erstaunlich hoch: Ich selbst habe fast zwei Liter getrunken in den gut drei Stunden auf Rädern. Wir kamen sehr erschöpft aus dem Wald zurück, mehr in der Stimmung von einer überschwänglichen Tanzverantaltung zu kommen, als vom Ausdauersport.

    Erst im zweiten theoretischen Abschnitt dämmerte mir, dass auch Therapeuten und ein Trainer mit von der Partie waren, da ich die Vorstellung der Teilnehmer verpasst hatte, bin ich in meiner ärtzlichen Überheblichkeit von einer reinen Medizinerveranstaltung ausgegangen. Die Mischung der Teilnehmer war aber sehr gelungen und ergänzte sich perfekt. Wir alle waren uns schnell einig, dass der Sport Cross-Skating nicht nur eine hervorragende Prophylaxe gegen Verletzungen, Zivilisationkrankheiten und mentale Monotonie darstellt, sondern auch in der Rehabillitation, unter fachmännischer Anleitung, hervorragende Dienste leisten könnte. Da wir Teilnehmer nur den Hinweis viel zu trinken, beachtet hatten, mussten wir und wegen unglaublichen Hungers Pizza zur Veranstaltung liefern lassen, um weitere Blackouts zu verhindern. Der Energieumsatz bei diesem Sport muss enrom sein und wurde auch als Anregung vieler Teilnehmer für weitere Gedankengänge aufgegriffen.

    Frank Röder schrieb die meisten Ideen und Punkte nieder. Sollte es ein Protokoll oder eine Zusammenfassung davon geben, bitte ich um ein Exemplar. Für mich persönlich war das Kennenlernen des Sportgerätes Cross-Skate fachlich eine Erleuchtung und persönlich von sehr intensiven Gefühlen, wie Urlaub, Erholung, Fitness und Lebensfreude geprägt. Was ich hervorheben möchte ist, dass mir heute nichts wehtut, ich also keinen Muskelkater habe.
    Lobenswert war die sehr große Flexibilität beim Veranstalter, sowohl zeitlich, wegen des Wetters, als auch inhaltlich, da wir, die Teilnehmer des Sysmposiums, ständig in andere Themenbereiche abschweiften. Mein Interesse für den Sport wurde sehr stark geweckt und ich freue mich über weitere Informationen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Klaus
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    Frank Röder

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    Re: Veranstaltung "Cross-Skating in der Prävention" in Darmstadt

    Beitrag  Frank Röder am Di 28 Jun 2011 - 9:33

    Das Protokoll unseres Brainstormings wurde bereits allen Teilnehmern zugestellt. Danke für eure Anregungen!

    Frank


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    54.000 km Cross-Skating seit 2005. 26 Cross-Skates in 13 Jahren: u.a. Trailskate, 13 Skikes, Powerslide "Rockskate 2"-Umbau. Aktuell: SRB XRS06 Umbau; "Rockskate 3" SRB XRS07-Umbau auf 7-Zoll-Reifen; "Rockskate 4" SRB XRS02-Umbau auf 7-Zoll-Reifen. Meine Stöcke: "Tour" aus Modular-Karbon in Sondergröße 188,5 cm / "Renn+Trainings-Stock" KV+ Tornado Sondergröße 185 cm / "Berg-Stock"  KV+ CH-1 Sondergröße 179,5 cm. Biometrie: 185 cm, ~72 kg, ~7,5 % Körperfett.
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