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    Wozu braucht man eigentlich einen "Fersenhochgang"?

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    Long-Skater

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    Wozu braucht man eigentlich einen "Fersenhochgang"?

    Beitrag  Long-Skater am Fr 7 Sep 2012 - 11:44

    Ein komisches Kunstwort, finde ich. Ich skate eigentlich auch ohne einen Fersenhochgang so ganz gut. Aber ich bin auch kein Skilangläufer. Ich habe aber den Eindruck, dass die Geräte, die das haben, ganz andere Kunden ködern sollen. Welche, weiß ich nicht, mehr die Nichtsportler vielleicht.

    Long-Skater
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    Samson

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    Re: Wozu braucht man eigentlich einen "Fersenhochgang"?

    Beitrag  Samson am Sa 8 Sep 2012 - 20:22

    Sehe ich auch so. Was für ein riesengroßer QUATSCH, weil man mal wieder was neues "erfinden" muss , damit man auch seinen Schrott promoten möchte.
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    Frank Röder

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    Re: Wozu braucht man eigentlich einen "Fersenhochgang"?

    Beitrag  Frank Röder am Mo 10 Sep 2012 - 20:53

    Geht mir eben so. Ich persönlich brauche ihn nicht und bevorzuge die Sicherheit eines über die gesamte Fußlänge fest angebundenen Schuhs. Ambitionierte Skilangläufer suchen oder brauchen, wie sie sagen, diese spezielle Beweglichkeit der Skibindung. Das ist deren spezieller Wunsch und auch ganz persönliche Geschmackssache. Gute Rollskiläufer und auch erfahrene Cross-Rollskiläufer, habe eine erstaunliche Standsicherheit auf ihren Skirrollern, was aber auf deren Erfahrung beruht, sie sehen Situationen besser voraus und kennen auch einige fahrtechnische Tricks. Es ist aber so, dass man den Rollski Sport nicht uneingeschränkt als Breitensportart betrachten sollte, denn ohne die Kenntniss dieser "Tricks" kann es erheblich gefählicher werden, als auf Cross-Skates. Cross-Rollski haben eben jene richtige Skilanglaufbindung, Cross-Skates sind eigentlich dadurch definiert, dass sie eben keine Beweglichkeit zwischen Schuh und Skate aufweisen. Sie sind damit anfängertauglicher, weil ein Anfänger, der die richtige Gewichtsverlagerung beim cross-fahren noch nicht ganz raus hat, eben nicht beim ersten leichten Steckenbleiben im Untergrund einen Abflug nach vor macht. Ja, da geht dann richtig die Ferse hoch!
    Was aber eben jener "Fersenhochgang soll, der praktisch ein "Gelenk" auf Höhe der Zehen ist, das können womöglich nur Skispringer erklären oder vielleicht auch nicht.
    Wer entspannt fahren und sicher trainieren möchte, wählt besser stabile Cross-Skates ohne Beweglichkeit am Schuh. Wer Skilanglauf simulieren möchte braucht einen Rollski oder Cross-Rollski mit einer richtigen Skilanglauf-Bindung von guter Qualität.
    Ähnlich wie ein Fersenhochgang wirkt auch eine schlechte Anbidung am Skate aus, die beim Fußheben Spiel zwischen Shcuh und Skate zulässt und so die Kontrolle verschlechtert. Zu den schlechten Anbindungen gehören sowohl unzureichend feste Schugrute, lockere Schuhschalen und Absatzgurte. Beim Aufsetzten kann es passieren, dass es dann sogar noch problematischer wird als bei einer, immerhin geführten, Skibindung: Die Ferse kann in kniffligen Situationen nämlich bis zu eingen Zentimetern neben dem Punkt wieder auftreffen, von dem aus sie "gestartet" ist. Das ist schon für Könner zumindest sehr wacklig, für Anfänger aber immer problematisch bis gefährlich. Beispielweise beim Skaik solo konnten wir mit dem vorhandenen Absatzgurt den Absatz bis zu 2 cm seitlich verschieben und in der Höhe etwas einen Zentimeter abheben. Für präzise und sichere Fahrmanöver ein Ding der Unmöglichkeit. No
    Kurioserweise bemerken schlechte Techniker dieses Manko fast gar nicht, sensible Fahrer oder fortgeschrittene Techniker aber fast sofort. Die schlechteren Techniker merken den Unterschied auch irgendwann, dann aber schmerzlich und dann ist es zu spät. Deswegen immer schön Technik üben...

    Frank


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    Fersenhochgang

    Beitrag  Biathlon-Training am Mi 2 März 2016 - 15:01

    Hallo,ich habe mal eine ernstgemeinte blöde Frage Very Happy

    Angenommen ich habe einen Skate der einen Fersenhochgang hat und ich möchte damit auf unebenen Untergrund rollen, also Cross.Macht das Sinn?
    Beim Crossfahren ist es aber doch um ein vielfaches einfacher wenn ich nicht die Vorderräder belaste , sondern die Hinterräder.Aber genau die Vorderräder belastet man doch wenn man die Ferse hochnimmt. Bei einem Stock oder Stein bleibt man doch am Vorderrad viel schneller hängen als wenn das Vorderrad entlastet ist und nur "drüberhuppelt" und durch die Geschwindigkeit das Hinterrad einfach drüberrollt.
    Oft ist ja sogar noch der Oberkörper noch nach vorne geneigt so das noch mehr auf das Vorderrad drückt.

    Das bedeutet doch im Umkehrschluss, das Fersenhochgangskates nur für Asphalt und sehr ebene Strecken geeignet sind oder?

    Aber ich denke mal das kommt durch die ganzen Skilanglauflehrer die LL mit Cross Skating gleich setzen. Leider sieht man ja auch sehr viele Bilder auf denen so gerollt wird.

    Sorry das ich frage, aber manchmal weiß ich echt nicht was das für einen Sinn machen soll.
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    Hagi

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    Re: Wozu braucht man eigentlich einen "Fersenhochgang"?

    Beitrag  Hagi am Mi 2 März 2016 - 20:04

    Hi Thomas,
    ich habe mir den "lift" angetan und bin jetzt auch ein paar Kilomenter damit gefahren. Viel zu wenig um eien anständige Aussage zu treffen. Aber im Prinzip kann ich Deine Überlegungen bestätigen.

    Ich habe einige Schotter-Wald-Strecken, die ich regelmäßig "fahre".

    Ich erhoffe mit mit der freien Ferse tatsächlich auf Asphalt einen zusätzliche Push durch abrollen auf dem Vorderfuss. (Muss aber noch stark an der Technik feilen).

    Das kannste allerdings im Gelände vergessen. Da musst Du schon hinten draufstehen (belaseten) damit das einigermaßen sauber geht. Die frei Ferse führt da auch manchmal zu unsicherheiten, genau wie von die beschrieben. Nämlich wenn man aufgrund entsprechender Hindernisse eigenlich Vorlage erhält (eifach unkontrolliert), halten die Riemen einen besser zurüch (also Fersenbelastung) - die frei Ferse kommt halt und du kannst einfacher nach vorne wegkippen.

    So meine kurze Erfahrug.

    Bin sehr gespannt, wie ich mich da entwickle (besoders im Hinblick auf die Nutzung meiner Cross Roller ab diesem Jahr.
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    Frank Röder

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    Re: Wozu braucht man eigentlich einen "Fersenhochgang"?

    Beitrag  Frank Röder am Fr 4 März 2016 - 16:43

    Hallo Schwaadlappe,

    richtig erkannt, deine halbe Frage "Das bedeutet doch im Umkehrschluss, das Fersenhochgangskates nur für Asphalt und sehr ebene Strecken geeignet sind oder?" ist auch schon die ganze Antwort.
    Hagi bestätigt das ja auch mit seinen Erfahrungen. Mehr Sicherheit und bessere Kontrolle off-road erfordert nun einmal eine fixierte Fersen. Wer unbedingt einen Fersenhochgang haben möchte, verzichtet auf diese Vorteile teilweise. Man kann nicht alles haben, selbst wenn das leider manchmal so vermarktet wird.
    Bei Powerlside floppte schon ein Klappschienen-Modell vor rund 8 Jahren, durch seine Geländeuntauglichkeit. Das wissen aber scheinbar zu wenige oder wollen es nicht wissen, weil am Besten ist gerade, was immer gerade im Lager steht.

    Frank


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    Re: Wozu braucht man eigentlich einen "Fersenhochgang"?

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      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do 23 Nov 2017 - 23:08