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    Wer kennt den Murradweg?

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    Gerald

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    Wer kennt den Murradweg?

    Beitrag  Gerald am Fr 6 Jun 2014 - 11:08

    Hallo Aktive,

    ist von Euch schon mal jemand den Murradweg in der Steiermark entlang gerollt? Wenn ja würde ich gerne wissen ob der von St. Michael bis Bad Radkersburg realistisch in 5 Tag zu befahren ist. Offiziell ist der Weg in Österreich durchgehend als Radweg befahrbar (außer Graz).

    Danke für Eure Info - ach ja falls jemand Lust hat ich plane vom 1.7 (Anreise) bis zum 6.7 (Rückreise) die Strecke abzufahren.
    Gutes rollen und viel Spaß

    Gerald
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    Frank Röder

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    Re: Wer kennt den Murradweg?

    Beitrag  Frank Röder am Di 14 Okt 2014 - 23:51

    Hi Gerald,

    hast du denn noch Informationen über den Murradweg bekommen oder hast du die Tour (zwecks Regenration?) noch etwas verschoben? Jetzt lässt die Jahreszeit ja sicher nur noch wenige längere Touren bis zum Jahersende zu. Aber für ein paar mittellange wird es ja immer noch reichen. Was ist für dich mittellang - 50 bis 70 Kilometer? Wenn's noch hinhaut, wäre sicher auch interessant für die virtuelle Kommunity.

    Viel Spaß!
    Frank


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    Gerald

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    Re: Wer kennt den Murradweg?

    Beitrag  Gerald am Mi 15 Okt 2014 - 8:09

    Hi Frank,

    Ja Infos hatte ich genug, die ersten 65 Kilometer bin ich den Murradweg auch gerollt, aber an Tag zwei hat mein Knie nach 12 Kilometern der Maßen das schmerzen angefangen so dass ich die Aktion abbrechen musste.

    Der Radweg selbst ist auf dem Stück einfach ein Traum. Abwechslungsreich aber auch mit einigen hundert Höhenmetern (ca. 900 m hoch an Tag 1 auf 53 Kilometer) obwohl es ja nach der Karte „nur“ talabwärts geht ca. 250 Höhenmeter. Also nix für Anfänger, hier sollte man nur zum Fahren kommen wenn man austrainiert ist oder sich nur kurze Distanzen pro Tag vornehmen. Zu 90% ist der obere Teil separat geführter Radweg der Rest geht durch Ortschaften auf Nebensträßchen. Ist aber super gemacht, so kommt man immer wieder zu Rastplätzen, Biergärten und sonstigen Verpflegungsmöglichkeiten. Aber auch Cross-Stücke durch den Wald mit Schotter gibte es auf diesem Stück ca. 10%.

    Den werde ich sicher im nächsten Jahr noch mal in Angriff nehmen.

    Ja mittellang sind für mich so 50 – 75 Kilometer am Tag. Im Moment geht bei mir nichts, ich hab‘ mich erkältet und will mich erst auskurieren bevor ich wieder auf die Rollen gehe.

    Bericht erfolgt nach erfolgreicher Tour.
    Ciao

    Gerald
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    Frank Röder

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    Re: Wer kennt den Murradweg?

    Beitrag  Frank Röder am Mi 15 Okt 2014 - 9:04

    Hi, Gerald,

    65 km hören sich ja noch zunächst "ganz nett" an, daher ist der Hinweis "nichts für Anfänger" sehr wertvoll. Schade, dass du schmerzbedingt aufgeben musstest und gut, dass du dich dazu auch offen bekennst. Weitermachen kann in solchen Fällen nicht nur sinnlos, sondern auch schädlich sein, das sollten sich alle Sportler hinter die Ohren schreiben, besonders die Ultraharten und einige Extrem(blöd)sportler. Solange nur die Distanzen deiner Touren, vielleicht manchem Einsteiger, noch extrem - oder positiver ausgedrückt beeindruckend - erscheinen, dahinter aber ein ebenso vernüftiger wie genussorientierter Mensch steht, werden Langstreckentouren sicher nicht als Extremsport gesehen. Extremsport spielt ja gezielt mit der Schublade des "verrückten Außenseiters", da ist der Vorbildcharakter eigentlich gleich null. Aber eine lange Tour die du wahrschinlich eher in einem Rutsch abrollst, die aber einfach nur schön ist, kann man auf diese Weise gut kennen lernen und sich das Ganze bei Bedarf selbst in mehrere Etappen einteilen. Und wenn du auch noch "zugibst", es nicht mit der Brechstange zu Ende bringen zu wollen, sondern auch aufhören kannst, wenn es zu viel wird, dann bekommen auch solche Langstrecken-Touren einen guten Vorbildcharakter. So wird die Welt für und Cross-Skater immer mehr "erschlossen" ohne, dass weitere Straßen gebaut werden müssen oder eingeborene Völker ausgerottet werden müssen*. Nur weiter so, Gerald!

    Falls das Knie noch herumzickt, gute Besserung!
    Frank

    *Ich übenehme keine Gewähr für diese Behauptung, denn wenn einmal eine Horde durstiger Cross-Skater in einen Biergarten einfällt, sollten die Einheimischen vielleicht doch lieber die besten Platze frei machen und das Geschehen vom nächsten Baum aus beobachten...


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    Gerald

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    Re: Wer kennt den Murradweg?

    Beitrag  Gerald am Mi 15 Okt 2014 - 9:44

    Hi Frank,

    Das Ganze hat ja schon Anfang Juli stattgefunden. Genauer am 1. Und 2. Juli – ich habe danach im Juli Stabi-Übungen und mit kurzen Distanzen nach einer 10 tägigen Pause mein Knie wieder aufgebaut. Mein großes Ziel war ja mit Hagi die Bodenseetour zu fahren.

    Aber ich hab es nicht rechtzeitig hinbekommen und wollte keine Risiko eingehen (also nichts übers Knie brechen – Lacher). Im August und September bin ich dann nur meine Hausrunden gerollert im Schnitt so 40 Kilometer. Erst Anfang Oktober war ich dann wieder soweit fit dass ich die drei Tage mit 225 Kilometer angegangen bin.

    Ich bin wie Du so schön bemerkst kein Extremsportler, aber um mehrtägig längere Strecken Cross-zu-skaten braucht es neben einer ordentlichen Grundausdauer auch Kraft und einiger Maßen gutes Wetter und Planung. Auch sollte man die Mehrgewichtsbelastung durch einen Rucksack nicht unbeachtet lassen. Wer sonst ohne Ballast fährt für den können die zusätzlichen Kilos am Rücken schnell zu Schmerzen, Scheuerstellen oder ähnlichem führen.

    Ich fahre ja auch auf meinen kleinen Runden immer mit Rucksack, Ersatzrädern, Kleidung, Wasser (2-3 Liter) Verbandskasten und bei warmen Wetter und nicht optimaler Lastverteilung hat man schnell eine Scheuerstelle die sich auf Langstrecken auch schon mal schmerzhaft negativ bemerkbar macht.

    Für mich wichtig ich will Spaß haben und keine Schmerzen. Super sind die Tage wo ich am Abend erschöpft aber wohlig ins Bett falle und am nächsten Tag wieder fit bin für eine weitere lange Strecke, oder für die Arbeit.

    Kurze Info, das Knie ist wieder voll fit. Keinerlei größerer Verschleiß im MRT sichtbar. Bei meiner letzten Spiroergometrie (Belastungs-EKG mit Lungenfunktion und Laktatmessung) habe ich ein ordentliches Ergebnis erreicht bis 150 Watt ist mein Laktatwert sogar gefallen. Im Ergebnis habe ich eine überdurchschnittliche Ausdauerleistungsfähigkeit und liege innerhalb meiner Altersklasse in der höchsten Leistungsstufe. Mein VO2 max. liegt über 50 ml/min/kg was immer das auch heißt ist aber in der Einschätzung sehr gut.

    Im Vergleich vor fünf Jahren – also vor meiner aktiven Cross-Skate-Zeit lag ich gerade mal bei 30 also schwach bzw. sehr schwach.

    Ich fahre das ganze Jahr über und pausiere aber wenn ich Erkältet bin (jetzt – Zähneknirschen) oder es wegen dem Wetter nicht geht. Ansonsten ist Cross-Skaten mein Ding.

    Warum ich so ausführlich darüber schreibe? Man hat nur den einen Körper und ich sehe alles an Ausdauersport in vernünftigem Rahmen als „Einzahlung“ auf mein Lebenskonto. Außerdem macht es mir saumäßigen Spaß mich an der frischen Luft auf Cross-Skates fortzubewegen und lerne auf diesem Weg Land und Leute kennen.

    Wie gesagt mein Ding eben

    Ciao

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    Frank Röder

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    Re: Wer kennt den Murradweg?

    Beitrag  Frank Röder am Mi 15 Okt 2014 - 23:27

    Hi Gerald,

    ja, deine maximale Sauerstoffaufnahme dürfte über 50 ml/min./kg liegen, nach meiner bisherigen empirischen Annährung bei 52/53, wenn ich dich auf 28 Minuten auf 10 km einschätze. Das drückt dein Trainingszustand ganz gut aus.
    Gute Werte für Freizeitsportler sind 40 bis 45, ab 50 fängt schon der "Amatuerlevel" an, ab 60 bewegt man sich schon auf Profiniveau. Was wie Zahlenspielerei klingt, zeigt aber, dass man auch jenseits des Profialters fast in der gleichen Liga mitmischen kann. Extremwerte bei Ausdauerprofis scheinen sogar fast bis 80 raufzugehen, allerdings weiß ich nicht, inwiefern da Höhentraining und EPO eine Rolle spielen, über 70 ist an sich schon schon phänomenal. Leistungsdiagnostik und deren Sinn und Unsinn ist ja ein Steckenpferd von mir.  geek
    Da wir, die wir ja schon auf die goldenen 50er zugehen und eigentlich über das angeblich Höchstleistungsalter hinaus sind, ist wohl die erreichte Fitness klar der Trainingsmethode zuzuschreiben, sprich dem Cross-Skating. Es spricht zwar inzwischen einiges dafür, dass Männer noch zwischen 39 und 43 Jahre eine maximale Ausdauerleistung erbringen können (oft Stundenrekorde), aber es wäre spannend, was Sporter mit unterstützendem Cross-Skating Training erreichen können (85 ml/min./kg VO2 max?).
    Meine Hypothese ist die, dass man auch dieses altersbedingte Leistungsmaximum im Ausdauerbereich noch um weitere 3 bis 4 Jahre hinauszögern/verlängern kann. Da Frauen ein längeres Höchtleistungsalter haben als Männer, halte ich es durchaus für möglich, dass eine 50-jährige Skilangläuferin/Ruderin/Läuferin mit ergänzenden Cross-Skating Training Werte erreicht, die sonst nur Profisportlerinnnen auf Weltklassenievau erreichen. So weit die Theorie, aber wahrscheinlich durchaus auch die Messwerte. In Wettkämpfgen entscheiden aber auch die Lactattoleranz und die Grundschnelligkeit, was jüngere Sportler in Wettkampssituationen wahrscheinlich in mindestens 9 von 10 entscheidenden Situationen trotzdem den Sieg über "topfitte" ältere Sportler bringen würden.  study
    Bleibt den "Alten" doch wieder nur der Extremsport um die Fitness im Alter zu beweisen. Nicht umsonst werden in diesen Bereichen oft von Sportler/innen zwischen 45 und 60 Jahren sehr erstaunliche Lesitungen erbracht. Ob das erstebenswert ist, kann man zu Recht kritisieren, aber wenn es auch nur verblüfft oder manche Mauer in den Köpfen einreißt, ist ja auch schon etwas erreicht.
    Einen echten Touren-Freak sollte man das nicht fragen, aber was wäre denn ein gute Wettkampfdistanz für dich? 50/60/80 km-Rennen? Wasa-Distanz, wären 90 km und 100 km wären eine "runde Sache". Klingt schon wieder ziemlich extrem. Ich beschäftige mich eben immer damit und habe ja auch schon ettliche "Extremisten" trainert.
    Beim Biathlon war ich immer schon ein wenig für eine 25 bis 30 km-Distanz um die Weichkekse von so einer Sportart abzuhalten (eigentlich abzuschrecken, aber zu ihrem Vorteil). Ein richtiger Marathon-Wettkampf sollte ja 2015 wieder einmal stattfinden, aber ein 60 km-Rennen wäre doch mal ein "Brett". Dafür müsstest sogar du schon Tempotraining machen. Kaum vorstellbar für Leute, die noch gar keine Ausdauer haben.  affraid
    Das sind so Überlegungen...
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    Frank


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