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    Worauf beruht die hohe Wirksamkeit des Cross-Skating-Trainings und was bewirkt es im Körper?

    Frank Röder
    Frank Röder

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    Worauf beruht die hohe Wirksamkeit des Cross-Skating-Trainings und was bewirkt es im Körper? Empty Worauf beruht die hohe Wirksamkeit des Cross-Skating-Trainings und was bewirkt es im Körper?

    Beitrag  Frank Röder So 22 Mai 2011 - 22:01

    Die Auswirkungen Cross-Skating-Trainings sind äußerst vielfältig und für den Sportler recht angenehm. Cross-Skating belastet den gesamten Körper und beugt so einseitigen Belastungen mit deren Verletzungsfolgen, wie sie manchmal in anderen Sportarten auftreten, vor. Um die ausgeglichene Belastung noch zu unterstützen, kann man seinen Stil unterwegs sogar noch wechseln. Unterschiedliche Belastungen der Arme und Beine sorgen aber nicht für körperliche Abwechslung, sondern auch für mentale Vielseitigkeit und damit Spaß. Langeweile kommt daher eigentlich nie auf, was als Wirksamkeitsverbesserer beim Training nicht unterschätzt werden darf.
    Ein weiterer Pluspunkt beim Cross-Skating ist, dass man selbst bestimmt, wie intensiv das Training sein soll. Man kann einfach nur gemütlich spazieren rollen oder die Belastung bis zur persönlichen Leistungsgrenze steigern - ganz, wie es einem beliebt. Dabei ist auch hohe Trainingsbelastung noch erstaunlich schonend zum Körper.

    Trotzdem muss das Herz-Kreislaufsystem die Mehrbelastung erst einmal bewältigen. Auch Leistungssportler werden sich wundern, wie hoch der Dauerpuls auf Cross-Skaest sein kann und vor allem, wie mühelos man ihn durchhalten kann. Anfänger und Untrainierte sollten deswegen vorsichtig beginnen und sich eine Eingewöhnungsphase von 6 bis 10 Wochen gönnen. Erst dann ist eine höhere Trainingsbelastung sinnvoll und gesund. Der Rat eines kompetenten Trainers ist dabei sehr hilfreich und meist eine lohnende Investition.

    Nach dem Training stellt man schnell fest, zügig man sich davon wieder erholt. Viel schneller als z.B. nach einem intensiven Lauftraining. Selbst, wenn man sich mal so richtig ins Zeug gelegt hat, fühlt man sich nach kurzer Zeit wieder fit. Woran liegt dies? Die Belastung während des Cross-Skating Trainings verteilt sich auf praktisch alle Hauptmuskelgruppen des Körpers, was dazu führt, dass einzelne Muskelgruppen nicht völlig "ausgelutscht" werden. Eine Überlastung der Muskulatur findet somit praktisch nicht statt. Durch diese gleichmäßige Belastungsverteilung ist man in der Lage, eine enorme Gesamtbelastung auszuhalten, ohne sich wirklich zu überlasten. Herz-Kreislauf Patienten sollten sicht in jedem Fall, sich an die Anweisungen des behandelnden Arztes zu halten. Nicht für jeden ist eine hohe Belastung gesund!

    Der Energie- und Sauerstoffverbrauch beim Cross-Skating ist enorm hoch. Untersuchungen haben ergeben, dass beim Skilanglauf die höchsten Werte gemessen wurden und die Cross-Skating Belastung ist sehr verwandt. Das macht Cross-Skating auch zu einer idealen Sportart zum Abnehmen. Teilweise auch durch den Stockeinsatz ist der Energieverbrauch sicherlich um 10 bis 15 % höher, als beim schnellen Rad- oder Lauftraining. Die beim Nordic Blading und Nordic Walking teilweise leichtfertig genannten + 40 % Energieverbrauch durch den Arm- und Stockeinsatz treffen sicherlich weder auf das Nordic Blading & Nordic Walking noch auf Cross-Skating zu. Der Sauerstoffumsatz und Energieverbrauch ist durch Cross-Skating im Extrembereich so weit maximierbar, dass sogar hoch trainierte Sportler nach nur einer Stunde auf Cross-Skates schon ein massives Hungergefühl und einen enormen Durst entwickeln können.

    Ein weiterer Vorteil vom Cross-Skating Training ist, dass es relativ wenige nachgebende Bewegungen gibt, wie es z.B. beim Joggen der Fall ist. Nur in einem sehr geringen und sehr wünschenswerten / sinnvollen Umfang findet man diese Bewegungen auch beim Cross-Skating. Es überwiegen gut kontrollierbare langsame Kraftausdauer-Bewegungen, welche besonders schonend sind. Ungesunde Rumpfbewegungen oder extreme Gelenkwinkel findet man beim Cross-Skating praktisch nicht. Als Anfänger sollte man seinen Fahrstil trotzdem idealerweise von einem Fachmann begutachten lassen, damit man sich nicht Cross-Skating-untypische Bewegungen angewöhnt, die eventuell doch ungesund sein könnten bzw. Schmerzen hervorrufen. Solche technischen Fehler können durch Unsicherheit entstehen, obwohl Cross-Skating im Fitnessbereich maximal eine mittlere Schwierigkeitsstufe bezüglich der koordinativen Fähigkeiten einnimmt und somit recht leicht erlernbar ist. Das macht Cross-Skating auch zu einer sehr sicheren Fitness-Sportart, in der man sich bei hoher Trainingswirksamkeit verletzungsarm, entspannt und angstfrei belasten kann. Aber unabhängig von der Trainingswirksamkeit wird einem fast jeder Cross-Skater bestätigen, dass der Spaß beim Cross-Skating schon sehr früh aufkommt und somit zum weiteren Training motiviert. Auch die Vorfreude auf das nächste Training kann die Regeneration beschleunigen.

    Fortgeschrittne Cross-Skater können durch zusätzlichen Einsatz weiterer Muskelgruppen noch mehr Energie umsetzten, als beim Skilanglauf und folglich noch intensiver und "besser" trainieren. Dabei sind die eingenommenen Gelenkwinkel sogar noch schonender, als beim Skilanglauf, weil man die Beine etwas mehr unter dem Körper bewegt und folglich weniger in die Grätschposition gehen muss. Dies liegt daran, weil man nicht wie beim Langlauf Gefahr läuft, sich auf die Ski-Enden zu treten. Von dieser Tatsache profitieren vor allem die Knie- und Hüftgelenke und die allgemeine Balance ist natürlich auch besser.

    Ein weiterer sehr interessanter Punkt, der bei Cross-Skates hinzukommt, ist der so genannte Rütteleffekt (dieser Begriff wurde zunächst scherzhaft so genannt, aber wurde zufällig exakt so in ein gewisses Druckerzeugnis übernommen - ohne Quellenangabe affraid ). Diesen Effekt erzielt man auf
    Cross-Skates, wenn man sich im Gelände, auf rauen Wegen oder Schotterpassagen bewegt. Manche Abfahrtsskifahrer und RaHa-Patienten kennen diese Wirkung bereits, wenn sie schon einmal auf so genannten Rüttelplatten trainiet haben. Durch neue Vertriebswege sind diese Rüttelplatten heutzutage wieder in Mode gekommen und sind gerade für Leute, die wenig Zeit haben eine sinnvolle Trainingsalternative für die Muskulatur. Die Muskulatur und die Gelenke profitieren enorm vom Rütteleffekt. Das Kniegelenk lernt die minimalen Stöße zu koordinieren und wird stabiler (im orthopädischen Sinne). Die Muskulatur reagiert auf die grobe Vibration (Rütteleffekt) mit einer stärkeren Durchblutung und einem höheren Kraftzuwachs, als ohne Vibration. Auch die Dichte der Knochen und die Festigkeit des Bindegewebes profitieren vom Rütteltraining. Auch bei Moutainbikern ist dieser Effekt bekannt und geschätzt. Sie erzielen einen nahezu unerklärlichen Kraftzuwachs durch harte Downhill Abfahrten, bei denen die Muskulatur und die Gelenke auf unendlich viele Erschütterungen reagieren müssen.

    Es gibt momentan noch kaum sportwissenschaftliche Untersuchungen des Cross-Skating Trainings. Die aufgeführten Vorteile beruhen zum Teil auf meinen jahrelangen Erfahrung (selbst > 25000 km auf Cross-Skates) und der meiner mehr als 1100 Cross-Skating Trainingskunden. Aber unabhängig von wissenschaftlichen Studien steht fest, dass wer erst einmal ein regelmäßiges Training auf Cross-Skates begonnen hat, auch ohne solche Zahlen davon überzeugt sein wird ein wirklich hocheffizientes und spaßbetontes Training für sich entdeckt zu haben. Darüber hinaus sind Cross-Skating nicht nur gut für den Körper, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden. Man ist draußen in der Natur unterwegs, erlebt seinen Körper anders und intensives als in vielen anderen Sportarten. Das tut auch der Seele ungeheuer gut und sorgt für allgemeine Zufriedenheit.

    Frank


    _________________
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    Über 66.000 km Cross-Skating seit 2004. 28 Cross-Skates in mehr als 16 Jahren: u.a. Trailskate, 13 Skikes, Powerslide "Rockskate 2"-Umbau. Aktuell: SRB XRS06 Umbau; "Rockskate 3" SRB XRS07-Umbau auf 7-Zoll-Reifen; "Rockskate 4" SRB XRS02-Umbau auf 7-Zoll-Reifen; aktueller Lieblings-Cross-Skate: "X8.3"-Prototyp aus Voll-Karbon. Meine Stöcke: "Tour" aus Modular-Karbon in Sondergröße 188,5 cm / "Renn+Trainings-Stock" KV+ Tornado Sondergröße 185 cm / "Berg-Stock"  KV+ CH-1 Sondergröße 179,5 cm. Biometrie: 185 cm, ~72 kg, ~7,5 % Körperfett.
    "Irgendwo zwischen Gefühl und Verstand findet sich ein komisches Ding namens Gewissen."
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