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    Beitrag  Harri B. am Mi 4 März 2020 - 22:55

    Ja, schade, aber was soll man machen? Abgesehen, vom Alleinweitermachen, das mach ich sowieso und Frank offenbar auch.
    Vielleicht können wir uns statt tot auf scheintot einigen. Das ist ja noch etwas zum Wiedererwecken. Ganz ehrlich: Ich dachte eigentlich schon vor drei bis vier Jahren, dass die Szene im nächsten Jahr untergeht. Mit dir, Frank, hat sich aber die gefühlte absolute Mehrheit zurückgezogen. Schade, aber nachvollziehbar.

    Alles Gute und man sieht sich!
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    Beitrag  Hagi am Fr 1 Nov 2019 - 19:35

    Hallo zusammen,
    was soll man dazu sagen ?

    Sehr schade, dass Du, lieber Frank aufhörst (aufhören musst). Du hast definitiv eine riesen (neu deutsch) Community gestartet und mit Deinem immensen, tiefgreifenden Fachwissen immer wieder zu überzeugen gewusst. Ich habe ja Teilbereiche mit Dir erleben dürfen und andere müssen (die vermisse ich definitiv nicht !).

    Ja, auch ich merke den Rückgang, wenn auch nur in einem wesentlich kleineren Rahmen und vor allem nicht existenziell.

    Gut der Herbstbiathlon musste einfach aus Kostengründen eingestellt werden - schade - war immer recht spassig.

    Ich denke dazu wurde genug gesagt und geschrieben - ich hab keinen Bock rückwärtsgewandt zu sein sondern gucke grundsätzlich nach vorne.

    Der Sport ist für mich und einige um mich herum definitiv nicht tot.

    Es wird weiterhin den Lauf- wie auch den Tourentreff geben. Tja auch wenn es manchmal nur 1 Teilnehmer ist aber ich weiss es werden wieder einige angreifen.

    Und im nächsten Jahr plane ich wieder die Bodenseetour und das Bergrennen. Da freue ich mich schon.

    Ich bin weiterhin motiviert den Sport zu betreiben, im Rahmen meiner Möglichkeiten und vor allem so wie es mir Spass macht !

    Wer Lust hat kommt nach Reutlingen und wir rollen ne Runde zusammen (übrigens mir ziemlich egal was da unten angeschnallt ist).

    Ich bleib dran !
    Frank Röder
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    Beitrag  Frank Röder am Fr 1 Nov 2019 - 17:14

    Hi Sascha!

    Das stimmt nur teilweise. Influecer höre ich gar nicht gern, das klingt nach Influenca und ist mir zu trendy. "Info-encer", vielleicht schon eher. Obwohl ich womöglich schon einiges beeinflusst habe, indem ich nur informiert habe. Damit werde ich auch in Zukunft nicht aufhören. Nur der Laden ist dicht. Ich bleibe ja Cross-Skater. Die freiberuflichen Sachen, Unterricht und Autorentätigkeit, laufen ebenfalls weiter, schließlich will ich nicht, dass die Szene den völligen Hirntod stirbt, wenn auch schon viele Teile richtig tot sind, da gebe ich dir recht. So gesehen ist die Szene tatsächlich tot, die Veranstaltungen, die Treff-Szene,die Touren-Szene, der Moderne Biathlon (ratet mal welches  A r s c h l o c h  das forciert hat, ihr kommt nicht drauf...), die meisten Cross-Skate-Produkte auch, aber der Sport ist es nicht.
    Vielleicht kommen unsere Cross-Skates schon 2022 aus dem 3D-Drucker. Dann brauchen wir die "talentiertesten" unter den Cross-Skate Herstellern nicht mehr und auch deren schleimiger Anhang wird damit austrocknen. Ja, so eine rein gemeinnützige Szene (ich meine wirklich gemeinnützig, nicht dieses roll-dich-weg-gemeinnützige), die würde Cross-Skating allein von der sportlichen Seite tragen und wieder aufbauen. Es darf eben niemand erwarten, damit Geld zu verdienen. Dann wäre die neue Szene so etwas wie ein neues Open-Source-Betriebssystem für den Sport, praktisch das LINUX dafür.

    Trotzdem wünsche ist euch jetzt noch mehr Spaß beim Rollen,
    jetzt ist die Szene ja so weit unten, da kann es doch nur noch besser werden.
    Wink
    Frank


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    Rund 60.000 km Cross-Skating seit 2005. 27 Cross-Skates in 15 Jahren: u.a. Trailskate, 13 Skikes, Powerslide "Rockskate 2"-Umbau. Aktuell: SRB XRS06 Umbau; "Rockskate 3" SRB XRS07-Umbau auf 7-Zoll-Reifen; "Rockskate 4" SRB XRS02-Umbau auf 7-Zoll-Reifen. Meine Stöcke: "Tour" aus Modular-Karbon in Sondergröße 188,5 cm / "Renn+Trainings-Stock" KV+ Tornado Sondergröße 185 cm / "Berg-Stock"  KV+ CH-1 Sondergröße 179,5 cm. Biometrie: 185 cm, ~72 kg, ~7,5 % Körperfett.
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    Beitrag  Sascha am Fr 1 Nov 2019 - 16:52

    Das ist auch nichts Neues, jedoch...
    http://www.cross-skate-shop.com/Cross-Skate-Blog/Den-Beruf-wieder-zum-Hobby-gemacht-ich-habe-fertig
    Frank, der größte Influencer der Szene, hört auf!  affraid
    Jetzt ist es so weit. Was jetzt?  pale
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    Beitrag  Admin am Fr 12 Jul 2019 - 15:15

    Ausnahmesweise einmal vom Admin, der sonst eigentlich keine Beiträge schreibt, doch das unterstreicht den offiziellen Charakter und den Ernst der Lage.
    Der Sport ist in einer Krise, das wissen Insider schon länger. In den Jahren 2005 bis 2010 wurde der Sport noch von einer gewissen Anfangs-Euphorie getrieben. Leider auch damals schon motiviert durch den Kommerzdrang und das Geltungsbedüftnis einzelner. Wenn es seriös liefe, wäre daran auch gar nicht viel auszusetzen, das war aber oft nicht der Fall. Man könnte jetzt hier seitenfüllend allgemeine Fehler und die Vergehen Einzelner aufführen, darauf wurde übrigens schon früh, auch vonn uns, etwa ab 2007 aufmerksam gemacht, doch das alles nutzte nichts und nützt auch heute nichts, da vernünftige Gründe von dem verdrängt werden, was man glauben will und sei es ein imaginärer Geschäftserfolg, der sich irgendwann einstellen wird. Schon die immer wieder zu lesende Beziechnung Cross-Skating sei "Trendsport" zeigt, wie kurzfristig manche das schnelle Geschäft anstreben. Den Trend prrpagieren, damit denkfaule Trendfolger ausspringen und dann? Ternds dauern 3 bis 6 Jahre an - der Zug ist schon lange abgefahren, aber seine Ankunft wird immer wieder angesagt.

    Auch die Produkte haben in den letzten fünf Jahren qualitativ nachgelassen, der Service und das Händlernetz ebenfalls. Eine Weiterentwicklung, die seit2005 bios 2010 hätte stattfinden können, bliebt nahezu aus, es gab sogar Rüchwärtsentwicklungen und Fehler wurde immer und immerweider in Serie gebaut und vermarktet!. Neuprodukte die in dieser Zeit aufkamen, waren nicht automatisch ein Fortschritt, besonders, wenn sie konstruktive, ergonomische und qualitative Mängel enthielten. Das gescheiterte Modell Cross-Skating Verein oder Verband zu wiederholen, zeigt nur wie ewig gestrig und lernresistent manche sind und trotzdem kurzfrsitig (man sagt, nach etwa 2 Jahren treten Mitgleider in "hohlen" Vereinsstruktiren wieder aus) die Rattenfängerflöte spielen, weil es auch schnelles Geld und Befriedigung für's Ego verspricht, nach dem Motto, "Einmal, auch völlig inkompetent, im Rampenlicht stehen".

    In der maroden Szene Geld zu verdienen indem man vermeintliche Abmahngründe konstruiert, das war die Krönung der destruktiven Dreistheit in der Cross-Skating Szene. Aber manche tun's eben, weil sie offenbar auf andere Weise kein Geld verdienen können und und gerade im Berich Cross-Skating oder Moderner Biathlon eben nicht mir entsprechnder Kompetenz auftrumpfem können (undokumentierte Lügenstorys welche Prommis man schon mit seinen Schießbuden-Tricks oder seinen Super-Erfindunge beeindruckt hat, zählen nicht dazu, das sind Sagen und Gerüchte). Wer sich dann auch noch nicht genügend "respektiert" fühlt (warum überhaupt?), sabotiert einfach bestehende Veranstaltungen (da spielt sicher Neid eine große Rolle), indem Sponsoren vergraut werden. 2019 ist seit langem das veranstaltungsärmste Jahr der Cross-Skating Szene. Hohlbirnen (wie "Möchtegern-Biathlet", so sein inoffizieller Szene-Name) haben eben schon im Sandkasten gelernt, dass man, das was andere aufgebaut haben, sehr leicht zerstören kann. Das unterstreicht natürlich deren Hohlköpfigkeit. Hohl sind auch Anfragen eines gewissen "Stasi-Offiziers" (so sein Szene-Name) in denen er Service und Belieferung mit Produkten verlangt, von Anbietern, die er vorher wissentlich geschädigt hat. Voher nehmen solche "Ich-darf-alles-Typen" die morlaische und juristische Rechtfertigung für solche Ansprüche? Man kann also nur warnen vor solchen Subjekten, die so ihre anti-sportliche und anti-sozialen Charakter offarbaren. Wettkämpfe an sich braucht der Sport nicht, bei so geringen Aktiven-Zahlen erst recht nicht. Es gibt ja noch genügend Touren, Treffs und Individual-Erlebnissse.

    Was also tun?
    Bleibt eigentlich nur den Cross-Skating Sport als Individual-Sportart weiter zu betreiben, als Einzelkämpfer mit sozialer Ader, bis wieder bessere Produkte und eine gesündere Szene nachwächst. Alles rechtzeitige Warnen, seit etwa 2009, war wirkungslos und Recht zu behalten, bringt auch keinen Nutzen, außer vielleicht eine bessere Glaubwürdigkeit bei den etwas schlaueren Realisten der Szene.

    Also Leute, macht weiter, macht euer Ding, der Sport ist ungebrochen genial, er gehört euch und keinen "Erfindern" und keinen aufdringlichen "hier-komme-ich-Rattenfängern" oder "Lizenzensammlern", die unter genauer Betrachtung nichts drauf haben. Lass euch nicht für dumm verkaufen und bleibt kritisch, dann wird es den Sport auch in 10 Jahren noch geben, dann wahrscheinlich um einige unangenehme Begleiterscheinungen ärmer. Hoffen wir's mal. Es kommt auf uns alle an!

    Euer Admin. Neutral


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