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    Cross Skaten bei Minusgraden

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    Jakob

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    Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Jakob am So 15 Jan 2012 - 19:39

    Bilde ich mir das ein, oder laufen die Rollen dann schwerer Question
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    Frank Röder

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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Frank Röder am Sa 21 Jan 2012 - 20:38

    Es ist tatsächlich so, ist aber schwer in Zahlen zu beziffern. Vollgummirollen würden eventuell sogar bei Kälte leichter Rollen, aber da die Karkasse bei Luftreifen einknickt und das kalte Gummimaterial weniger geschmeidig ist, rollen besonders kleine Luftreifen bei Kälte schwerer. Dazu kommt noch, dass bei Abkühlung in kurzer Zeit, z.B. über Nacht, die gleiche Luftmenge im Reifen weniger Volumen hat und man mit weniger Luftdruck unterwegs ist, wenn man nicht nachpumpt.
    Was auch selten bedacht wird, bei uns zwar nicht allzu viel ausmacht, ist die höhere Luftdichte bei kälteren Temperaturen. Spürbar und messbar ist das aber schon. Knapp 4 % nimmt die Luftdichte und damit der Luftwiderstand bei 10° C kälteren Temperaturen zu. Gegenüber einer Zeit die man bei 25° C im Sommer auf einer bestimmten Runde gefahren ist, hat man bei -5° C also einen um einen rund 23 % höheren Luftwiderstand, praxisgerecht wohl eher gute 30 % mehr, weil man viel mehr Klamotten auf der Haut trägt. Das macht bei mittlerem Tempo um die 15 km/h sicher auch noch einen km/h im Tempo aus. Bestzeiten kann man bei Kälte also vergessen.
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    Frank Röder

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    Grundsätzliches zu den Fahrtwiderständen

    Beitrag  Frank Röder am So 17 Jun 2012 - 13:23

    Ich möchte noch nachtragen, dass bei den Cross-Skates vor allem Rollwiderstände die größte Rolle spielen. Während beim Rennrad die Fahrtwiderstände bei 30 km/h schon zu 80 % vom Luftwidrstand bestimmt werden, wären es auf Cross-Skates, auch bei Tempo 30, kaum mehr als 20 % (wer das fahren kann Embarassed ). Der Luftwiderstand nimmt mit dem Tempo im Quadrat zu, das bedeutet vierfachen Leistungsbedarf zur Überwindung des Luftwiderstandes bei doppeltem Tempo (und nicht achtfachen, wie oft behauptet wird, dann könnte kaum ein Radfahrer mehr als 30 km/h erreichen). Für Cross-Skater ist zwar Gegenwind deutlich spürbar, weil bei geringem Fahrtempo, dann auch der Anteil der Rollreibung geringer ist, aber bei hohem Tempo ist er dennoch fast zu vernachlässigen. Wären Cross-Skater dazu in der Lage, in der Ebene 50 km/h zu erreichen, wäre der Lufwiderstand zwar enorm, aber kaum größer als der der ebenso enorme Rollwiderstand. Irgendwo zwischen 30 und 40 km/h übersteigt der Lufwiderstand den Rollwiderstand. Immerhin bewegen wir Reifen, die eher an Kinderwagen- oder Schubkarrenreifen erinnern, als an Rennradreifen. Die Berechnungsgrundlagen sind auf der einen Seite Rollwiderstandtests, die von 2006 bis 2008 vom Cross-Skate-shop durchgeführt wurden und bei dessen genauerer Kenntniss man logischerweise davon ausgehen kann, dass auf Asphalt alle restlichen Widerstände durch den Luftwiderstand verursacht werden. Das nur für die "Fahrzeugtechniker".
    Cross-Skates sind aber keine Fahrzeuge und es gibt auch noch die kaum messbaren inneren Widerstände der Skates, da ja auch ihre Masse in einen bestimmen Bewegungsablauf bewegt und beschleunigt werden muss. Dahinter steckt auch das Mysterium, warum der Mensch so ein langsamer Läufer ist, seine Leistungsfähigkeit, Kraft und Schnellkraft reicht aus um die 100 m unter 7 Sekunden zu laufen, sogar der Marathon müsste unter 1:30 Stunden möglich sein, aber er hat zu schwere Beine und wirklich ziemlich dämlich angesetzte Hebel (diese Schöpfungskritik muss erlaubt sein).
    Auch Rückschlüsse, die in etwa aussagen, dass bei niederigen Tempo z.B. bergauf der Tempoverlust bei Cross-Skates geringer ist als bei Fahrrädern, weil eben der Luftwiderstand eine geringere Rolle spielt, man daher als bergab den Zeitverlust vom Berg fast wieder aufholen kann, ist grundsätzlich falsch. Wie gesagt, Cross-Skates sind keine Fahrzeuge und bergauf leidet der Stil, er wird unökomomischer, und man fährt noch mehr in Zick-Zack, also einen größeren Weg. Bei Fahrrad wird der Wirkungsgrad am Berg nur unwesentlich schlechter als in der Ebene, vor allem durch den unrunderen Tritt.
    drunken
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    Peter Skater
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    Cross-Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Peter Skater am Di 29 Nov 2016 - 23:01


    Heute habe ich noch eine "Feierabend-Runde" im Dunkeln, aber gut beleuchtet (zwei Lampen am Helm angebracht) gedreht. Wenig Wind und trocken, aber kalt war es. Die Temperatur betrug ungefähr -2 Grad. Klar ist, dass man bei diesen Bedingungen keine Bestzeit erwarten kann. War ja auch eher als Entspannungsrunde gedacht.

    Vor kurzem (d. h. vor ca. 130 km) habe ich mir neue Rollenlager gegönnt. Gut eingefahren sind sie mittlerweile.

    Aber ich habe mir die ganze Zeit auf meiner Runde ziemlich schuften müssen, um etwas Tempo machen zu können. Dann habe ich ungefähr nach der Hälfte der Strecke eine kurze Pause gemacht und meine Räder/Rollenlager überprüft. Die Räder liefen deutlich schwerer als zuhause vor der Abfahrt. Routinemäßig prüfe ich kurz vor der Abfahrt, ob etwas an den Skates zu tun ist und prüfe dann auch mal, wie sich die Räder drehen.

    Richtig "zäh" sind die Räder während der Runde in der Kälte nur gelaufen. Ich interpretiere einfach, dass die Kälte das Fett in den Lagern nicht so geschmeidig werden lässt, wie bei deutlichen Plusgraden.

    Gut getan hat die Runde auf jeden Fall und das ist die Hauptsache. Schnellere Zeiten kommen wieder bei höheren Temperaturen.

    Gruß
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    Cross-Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Peter Skater am Sa 3 Dez 2016 - 14:25



    Cross-Skaten bei Minusgraden kann auch bedeuten, dass es rutschig ist...

    Gestern hatte es etwas geregnet und heute war an den vereisten Autoscheiben zu erkennen, dass es rutschig sein könnte. Also bin ich erst etwas später losgefahren, in der Erwartung, dass die Sonne zwischenzeitlich dafür gesorgt hat, dass alles weggetaut ist.

    Darin hatte ich mich aber getäuscht. Wenn auch die Teile der Strecke, die in der Sonne liegen, sogar schon trocken waren, so hatte sich das aber noch nicht ausreichend auf die Teile der Strecke ausgewirkt, die im Schatten liegen. Zwar war es teilweise nur noch nass, aber stellenweise war es glatt. Gestürzt bin ich nicht, aber mehrmals weggerutscht schon.

    Die Tour habe ich abgebrochen. Einfach später noch einmal probieren...

    Gruß
    Peter Skater



    Geht raus und skatet, aber nicht wenn's glatt ist...

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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Peter Skater am So 11 Dez 2016 - 23:20


    Cross-Skaten bei Minusgraden kann auch bedeuten, dass die Stockspitzen auf dem hart gefrorenen Asphalt leichter abrutschen. Das kann soweit gehen, dass man das Gefühl hat, man würde auf Beton anstatt auf Asphalt fahren.

    Wenn es aber richtig gefroren ist, kann man auch Feld- und Waldwege fahren, die man bei sonst nicht fahren könnte, weil sie einfach zu nass, zu rutschig, zu weich sind.

    Gruß
    Peter Skater



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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Peter Skater am So 18 Dez 2016 - 15:37


    Um beim Cross-Skaten bei Minusgraden warme Finger/Hände zu haben, haben sich für mich diese dünnen Handschuhe bewährt, die man unter oder in die Skate-Handschuhe zieht.
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    Die Hände bleiben warm und gut waschbar sind diese dünnen Handschuhe auch.

    Gruß
    Peter Skater


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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Peter Skater am Mo 19 Dez 2016 - 17:48


    Das Schöne am Cross-Skaten bei Minusgraden ist, dass das Wasser schön frisch und kühl bleibt. Im Sommer ist es doch meistens sehr schnell warm.

    Gruß
    Peter Skater


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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  biggi04 am Mo 19 Dez 2016 - 19:02

    Die Sache mit dem frischen Wasser empfinde ich nun wieder als negativ. Gerade wenn man erhitzt ist und dann das eiskalte Wasser hat. Ich habe mir jetzt immer Wasser/Tee mit Zimmertemperatur in eine Thermosflasche gefüllt, das kommt einem dann bei diesen winterlichen Temperaturen richtig warm vor. Ansonsten versuche ich jetzt auch direkt von der Haustür aus zu skaten, um das Kaltwerden beim Abschnallen zu vermeiden zu vermeiden.

    Viele Grüße von Brigitte
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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Stefan S. am Di 20 Dez 2016 - 10:15

    Wir haben bei längerem Skittraining früher schon Trinkrucksäcke benutzt, die wir mit warmen Wasser befüllt haben. Die Beutel haben wir zusätzlich wärmegedämmt. Kaltes Wasser auf dem Rücken wäre unangenehm gewesen, aber es ist ohnhehin noch etwas abgekühlt (wir hatten im Schnitt oft um 6 Grad minus), so dass es nach 2 Stunden auch wieder eiskalt war. Überwindung hat oft der erste Schluck gekostet, da lauwarmes reines Wasser nicht so gut schmeckt. Etwas "Geschmack" darin war dann hilfreich. Es gibt aber auch Isoflaschen, die sicher auch gut beim Cross-Skaten funktionieren. Habe ich bisher noch nicht benutzt, aber denke über eine Anschaffung nach. In vorletzten Winter ist mir eine Flasche in der Hüfttasche eingefroren, da kam nur noch "crushed ice" heraus. Heißer Jager-Tee friert übrigens erste sehr spät ein. Das hat unser Trainer einmal ausprobiert. Es ist nach 4 km umgekehrt, da ging nicht mehr. clown

    Stefan
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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Peter Skater am Sa 7 Jan 2017 - 14:52


    Das Schöne am Cross-Skaten bei Minusgraden ist, dass wieder Cross-Strecken befahrbar sind, die bei höheren Temperaturen einfach nur matschig und rutschig sind und somit keinen Spaß machen. Der gefrorene Boden macht's möglich und bietet eine (für mich) willkommene Abwechslung zu den ansonsten typischen "Winter-Asphalt-Strecken".

    Gruß
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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Peter Skater am So 8 Jan 2017 - 21:12


    Bei der aktuellen Witterung (fester Untergrund auf Waldwegen, da gefroren, aber potentiell rutschig an manchen Stellen) kommt die Dreipunkt-Technik bei mir verstärkt zum Einsatz. Sie bietet eine angenehme Abwechslung zum Doppelstockschub auf Teilstrecken, die ich auch nicht mit 1:1 oder 1:2 fahren möchte.

    Gruß
    Peter Skater



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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  miami.neiss am So 8 Jan 2017 - 22:48

    Peter Skater schrieb:
    Cross-Skaten bei Minusgraden kann auch bedeuten, dass die Stockspitzen auf dem hart gefrorenen Asphalt leichter abrutschen. Das kann soweit gehen, dass man das Gefühl hat, man würde auf Beton anstatt auf Asphalt fahren.

    Wenn es aber richtig gefroren ist, kann man auch Feld- und Waldwege fahren, die man bei sonst nicht fahren könnte, weil sie einfach zu nass, zu rutschig, zu weich sind.

    Gruß
    Peter Skater



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    Das habe ich heute auch zum ersten mal und auch ziemlich extrem gemerkt!
    Wobei der linke Stock bei mir eher abrutschte, wahrscheinlich weil ich Rechtshänder bin und somit mehr Kraft im rechten Arm auf den Stock übertragen habe, anders kann ich es mir sonst nicht erklären.


    Peter Skater schrieb:
    Bei der aktuellen Witterung (fester Untergrund auf Waldwegen, da gefroren, aber potentiell rutschig an manchen Stellen) kommt die Dreipunkt-Technik bei mir verstärkt zum Einsatz. Sie bietet eine angenehme Abwechslung zum Doppelstockschub auf Teilstrecken, die ich auch nicht mit 1:1 oder 1:2 fahren möchte.

    Gruß
    Peter Skater



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    Bin zunächst auf Asphalt gefahren, wie man an den "Spuren der Cross-Skater" erkennen kann Wink
    Durch das wegrutschen (vor allem der Stöcke), hat es mich dann oben auf den Damm getrieben.
    Was auch nicht schlecht war, da der Boden wie du beschreibst halt ziemlich hart/festgefroren war.
    Allerdings war der Boden zu uneben, sodass ich praktisch wie in einer Loipe stand (nur mit beiden Beinen in einer Spur sozusagen).
    Im Endeffekt habe ich dann keine Beinarbeit geleistet und konnte somit den Doppelstockschub üben; Dreipunkt-Technik hätte hier nicht funktioniert -> festgefrorene Steine die herausragen und wie beschrieben unebener Boden hätten mich direkt außer Gefecht gesetzt.
    Gerade bei dieser Kälte denkt man, man kommt gar nicht voran, da kamen mir ca. 6km wie 12km "normal fahren" vor -> verdammt ge*les Kraftausdauertraining kann ich nur sagen!!! Es tut verdammt gut, dann voll ausgepowert am Auto wieder anzukommen   cheers cheers cheers



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    Peter Skater
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    Re: Cross Skaten bei Minusgraden

    Beitrag  Peter Skater am So 29 Jan 2017 - 17:39


    Hallo,

    gestern und heute waren es nur leichte Minusgrade, oder sogar leicht im Plus. Schon waren auch mal wieder längere Strecken drin.

    Bisher bin ich bei den Temperaturen bei -4 bis -8 Grad Strecken von 12 km bis 25 km gefahren. Dann waren die Füße kalt, anstrengend genug war es auch und das Gefühl hat einfach gesagt, "das genügt". Was macht man eigentlich als Langstrecken-Spezialist (Gary more) bei Minusgraden?

    Jetzt, bei etwas höheren Temperaturen, hat es sich aber ganz anders angefühlt. In der Sonne zu skaten, war einfach gut. Bei Streckenabschnitten im Schatten, musste man noch aufpassen, da war es teilweise noch glatt und rutschig. Deshalb habe ich, um es einfach auszuprobieren, jeweils eine 40 km Runde gedreht und am zweiten Tag ging es sogar ein bisschen schneller. Nein, Geschwindigkeitsrekorde sind aktuell nicht drin. Es gehört ja bereits zu den "Cross-Skating Fakten: Kälte bremst!" Deshalb war ich auch eher auf "LSD" aus (Long Slow Distances).


    Gruß
    Peter Skater



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