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    Warum gibt es Moderne Biathlons, bei denen nicht liegend gezielt wird?

    Frank Röder
    Frank Röder

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    Warum gibt es Moderne Biathlons, bei denen nicht liegend gezielt wird? Empty Warum gibt es Moderne Biathlons, bei denen nicht liegend gezielt wird?

    Beitrag  Frank Röder Do 15 Nov 2012 - 8:08

    Das ist keine falsche Sparsamkeit der Veranstalter eines Modernen Biathlons, sondern wird meist aus ganz praktischen, sportlichen und auch gesundheitlichen Gründen getan.

    1.) Bei feuchtem Wetter ist es sehr unangenehm sich ins Nasse oder sogar in den Schmutz zu legen.
    2.) Wenn die Bedingungen für das liegende Zielen nicht, wie beim klassichen Biathlon, erschwert werden, hat es keinen besonderen sportlichen Wert.
    3.) Personen mit bestimmten Gelenkproblemen, schwere Sportler und Senioren haben manchmal erkennbar Probleme sich mit Cross-Skates hinzulegen und wieder aufzustehen.

    Der erste Punkt wird bei ungünstigen Wetterbedingugen von den Teilnhemnern oft dankend angenommen. Eine Verkleinerung der Ziele oder Vergrößerung der Zieldistanz wurde bei Modernen Biathlons bisher offenbar nur bei eine Demonstrationsveranstaltung in Darmstadt und bei mehereren Training-Biathlon und Biathlon-Worjshops in Groß-Gerau vorgenommen. Dabei die Teilnhemr sich gewundert, wie "schwer" es ict auch liegend zu treffen. Bei Veranstaltungen bei denen wegen gleichem Zielschwierigkeitsgrad das Liegendzielen zum Kindespiel wird, muss man sich fragen, für wen es durchgeführt wird. Für die Zuschauer (eine Art Biathlonshow "vorspielen"?), für's Ego von Biathleten, die sonst nicht treffen (besser in der Einsteigerklasse starten oder mehr üben!) oder für den Ausrichter (der dann vielleicht das Gefühl hat der klassichen Biathlon imitiert zu haben, hat er damitaber nicht). Wem tut man also einen Gefallen damit das liegend Zielen zu vereinfachen?
    Und den dritten Punkt kann man schon mit einer normalen Beobachtungsgabe bei Probezielen der Teilnehmer beobachten: Manche kommen einfach nicht wieder hoch. Soll man sie dann zum liegen "zwingen"? Die Gefahr sich zu verletzen oder zu weh zu tun ist dann in der Eile nicht gerade gering. Dann sind solchen Leute dem Modernen Biathlon natülich verloren und haben womöglich den Zuschauern noch eine "Gefahr" dieses Sports demonstriert.

    Wer viele Leute gewinnen, begeistern und beim Modernen Biathlon halten möchte, sollte als Veranstalter intensiv darüber nachdenken,auf den Liegendanschlag (liegend zielen) ganz zu verzichten oder ihn für die Sportlicheren zu erschweren. Da wir alle wissen, dass auch Personen mit gewissen Bewegungseinschränkungen oder "Wehwehchen" Cross-Skating betreiben können, sollte man ihnen auch den Modernen Biathlon ermöglichen.

    Auch das gleiche Argument zielt auch die Erlaubnis ab, fast jede Art von Visierung beim Modernen Biathlon zuzulassen, denn fast jeder zweite Moderne Biathlet (wir sind oft nicht mehr die Jüngsten!) ist fehlsichtig und bekommt hat gewisse Probleme beim Diopterzielen. Der "Zwang" zum Diopter ist also überholt, schließlich betreiben wir ja auch eine moderne Sportart.

    Also nicht "Biathlon spielen", sondern ihn unter sportlichen Gesichtspunkten zur Herausforderung machen, diese dann aber wiederum möglichst vielen zugänglich machen, auch Bewegungseingeschränkten und Fehlsichtigen. Ich habe schon erlebt, dass kurzfristig aus einer Biathlonstrecke die Waldwege entfernt wurden und Strecken gekürzt wurden, weil sich Teilnehmer beschwert haben sollen, es sei zu schwer. Oh je, oh je, Anstrengung! Man müsste ja trainieren oder sich überwinden. Das ist doch der eigentliche Gag beim Wettkampfsport, man soll auch etwas leisten. Liegend zielen mit geringem sportlichen Wert, Weichei-Parcours, was käme als Nächstes? Sitzend zielen mit Auflegen und die Fahrzeiten erwürfeln?
    Nein, Sport soll es schon bleiben und er soll vielen zugänglich werden. Dann ergeben sich daraus auch wünschenswerte Konsequenzen, nämlich gezieltes Training auf ein Wettkampfziel (Motivation!) und danach wirklicher (innerer) Stolz auf die vollbrachte sportliche Leistung (kein falsches Selbstbewusstsein, nach dem Motto "Schaut mal alle, ich bin BIATHLET").

    Frank


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    Der Cross-Skate-SHOP  |  Cross-Skating.de - das Cross-Skating MAGAZIN  |  Der Cross-Skating VIDEO-Kanal
    Über 66.000 km Cross-Skating seit 2004. 28 Cross-Skates in mehr als 16 Jahren: u.a. Trailskate, 13 Skikes, Powerslide "Rockskate 2"-Umbau. Aktuell: SRB XRS06 Umbau; "Rockskate 3" SRB XRS07-Umbau auf 7-Zoll-Reifen; "Rockskate 4" SRB XRS02-Umbau auf 7-Zoll-Reifen; aktueller Lieblings-Cross-Skate: "X8.3"-Prototyp aus Voll-Karbon. Meine Stöcke: "Tour" aus Modular-Karbon in Sondergröße 188,5 cm / "Renn+Trainings-Stock" KV+ Tornado Sondergröße 185 cm / "Berg-Stock"  KV+ CH-1 Sondergröße 179,5 cm. Biometrie: 185 cm, ~72 kg, ~7,5 % Körperfett.
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