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    Zum Glück gibt es eine "Wahrheitspresse"

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    Michael P

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    Zum Glück gibt es eine "Wahrheitspresse"

    Beitrag  Michael P am Do 20 Jul 2017 - 9:15

    http://www.cross-skating.de/interview-mit-frank-roeder-gibt-es-eine-cross-skating-blase/
    Die "Schlagzeile" oben soll nicht in irgend einer Weise populistisch klingen, aber das Geschriebene im Artikel spricht mir voll aus der Seele. Wie ich schon in früheren Beiträgen geschrieben hatte, hatte ich auch einen Cross-Skate Vertrieb und habe von über 2 Jahren das Handtuch geschmissen. Alles was die Redakteurin Alena Bena dort schriebt, kann ich bestätigen und habe ähliches beobachtet. Franks geschiderte Erfahrungen entsprechen zu über 90 % der Realität. Nur 90 % weil er offenbar die damatischsten 10 % die noch viel härter sind, verschweigt. Er kennt sie garantiert. Dafür müsste er aber bestimmt Namen nennen, deswegen passt das schon so, weil die Angesprochenen ja ihr Verhalten ändern können, aber ihm wohl nicht nochmals an den Karren fahren können. Ich kenne ja auch das Presserecht nicht so genau.
    Ich würde auch sagen, dass das Händlersterben etwa 2010/2011 eingesetzt, immer schön verschwiegen vom Rest dessen, was man so "Szene" nennt. Das Maximum war wohl 2015/2016 erreicht, was aber daran liegt, dass da kaum noch Händler waren, die aufgeben konnten. In der Sahara gibt es auch kein Baumsterben mehr.
    Deswegen kommt der Artikel vielleicht schon zu spät, um noch irgend welche Augen zu öffnen. Die alte Szene war in großen Teilen träge und besserwisserisch, das sind die Hersteller der Produkte absolut keine Ausnahme, auch meine Verbesserungvorschläge sind nämlich im Sande verlaufen.
    Ich hoffe jetzt auch auf eine neue Szene 2.0, die zumindest den Sport am Leben erhält. Ich wünsche gutes Gelingen. Smile

    Michael
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    RocknRoller

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    Re: Zum Glück gibt es eine "Wahrheitspresse"

    Beitrag  RocknRoller am Di 25 Jul 2017 - 10:55

    Hallo Michael,

    auch ich fand den Artikel sehr offen und authentisch. Das stimmt wirklich, die "Szene" ist tot, es lebe also die Szene 2.0 und der Sport an sich, der wohl als Sport lange weiterleben wird. Die Frage ist nur, ob es wenige hundert Sportler bleiben werden die, ähnlich eines Geheimbundes, in der Welt zerstreut versuchen den Kontakt zueinander zuhalten oder ob die neue Szene langsam wieder wächst und sich so regionale Versorgungslücken immer mehr schließen. Ich denke langsam wachsen ist gesünder, genauer ausgedrückt, schnell wachsen geht auf gesunde Weise gar nicht, nur im langsamen Wiederaufbau steckt die Chance es diesmal "richtig".
    Ich bin in den letzten zwei bis drei Jahren zu dieser Ansicht gekommen und die letzten Monate haben dies bekräftigt. Vor einigen Tagen hatte ich ein Telefonat mit dem schwer beschäftigten Autor des erwähnten Artikels, Frank Röder. Unsere Erfahrungen und Beobachtungen decken sich auf ernüchternde Weise: Anrufe von Interessierten konnten in den PLZ Bereichen 0, 1, 2, 5 und 8 und sogar in einigen Orten etwas bekannterer Cross-Skater Regionen, keinen Kontakt zu offenkundig wirklich aktiven Cross-Skatern herstellen. Beispiele konkreter Nachfragen gabe es in Berlin, bei Güstrow, Kiel, bei Bonn, Dortmund, Offenbach, Mainz, Hannover ergaben NICHTS, obwohl gerade in diesen Orten zum Thema Cross-Skating die Klappe wirklich weit aufgerissen wurde.
    Auch fast alle Läden, die irgendwo im Internet angegeben sind, gibt es gar nicht, meine Bekannten und ich konnten keinen einzigen kontaktieren, mit Ausnahme der mit bekannten in Klingenthal und in Groß-Gerau, wo ich mir immer sicher bin, dass dort qualifizierte Leute den Sport vertreten.
    Und trotzdem bekommt man schon bekommt man wieder Symptome überregionalen Größenwahns mit, besonders in Form von "Reisegewerbe". Natürlich muss man in seiner Regioan als Aktiver etwas beweglich sein, aber dieser krampfhafte Versuch die Cross-Skating Welt zu erobern indem man auf allen Hochzeiten tanzt, oder dies zumindest vorgibt, was schon von Anfang an Mist und ist es auch noch heute.
    Der aktuellste Größenwahn ist eine Veranstaltung im August (Veranstaltungen muss es geben, aber bitte seriös beworben) für die in vorweg genommenem Eigenlob schon vor ihrer ersten Ausrichtung davon ausgegangen wird, dass es eine "Traditionsveranstaltung" wird. Sind solche besser? Oder wirbt es sich damit nur besser? Es wird auch wieder mit dem politisch inkorrekten Begriff "Mekka" für jene Sportveranstaltung geworben. Kann Sport nicht Sport bleiben und Religion nicht Religion? Und dann sei das Ganze auch wieder "familiär" (welche "Familie", doch nicht diese?!!!). Es scheint auch nicht klar zu sein, dass die persönliche Äffinität zur Kumpanei, nicht allen Sportlern eigen ist. Viele wollen nach langer Anreise noch am gleichen Tag noch nach Hause kommen und sind weinger scharf auf ausgiebige Fresspausen (wozu dann Sport?) auf "gemütliches Besammensein" mit Unbekannten, die zeitlich so liegen, dass ich gezwungen wäre in sehr vielen Stunden, sehr wenig Sport zu machen. Sport ist für mich Sport und kein Vorwand für Kalorienorgien oder langes Palavern. Und was soll man besprechen? Seilschaftsgespräche?
    Kann eine Sache nicht mit Argumenten überzeugen, statt mit Schlägwörten, die als ultimativer Schlüsselreiz die vollkommene Überzeugung ins Gehirn des Lesers pflanzen soll? Floskeln statt Inhalte, denn man erfährt nicht, was bei der Veranstaltung genau abgehen soll, die Mühe, das zu beschreiben, macht sich gar keiner. Kommt zu uns dann wird alles gut! (???) Auf solche Überaschungen stehe ich nicht! Auch das "fämiliäre" hängt mir in der Werbung schon zum Hals heraus. Familiär sagt man auch oft, wenn etwas voraussichtlich mickrig oder diletantisch ist, damit man keine professionellen Ansprüche stellt. Warum soll Cross-Skating besser als diletantisch sein, war es doch auch bisher nur in wenigen Ausnahmenfällen? Entschuldigt mir meinen Sarkasmus. Man muss jetzt auch nicht großartig nach dieser Veranstaltung recherchieren, deswegen habe ich sie auch nicht verlinkt, denn ich denke nicht, dass man viel verpasst. Es gab schon dutzende Einladungen zum gemeinsamem Rollen in diesem Jahr, die nicht gleich zum "Cross-Skater Tag" erklärt wurden. Ein "Team" von den erwähnten 2 Personen dürfte auch kaum die Kapazitäten für so eine Veranstaltung besitzen. Große Worte also wieder einmal, die exakte Gegenbewegung zu den Betrebungen der seriösen Szene ehrlich und sachlich zu bleiben.
    Immer schön beim Thema bleiben, also über den Sport und seine Argumente reden, das wäre am Besten und kaum ein Weg führt daran vorbei, um den Sport endlich einmal als seriösen Sport darzustellen und nicht als laue Idee mit der man ein paar Euros nebenbei verdienen kann.
    Wenn sich jemand nicht zu schade ist dafür kann es sich ja mal dort anmelden und uns berichten, was wirklich dahinter steckt, hinter dieser Veranstaltung über die keiner so recht informieren will. Frank, wie wär's mit einem langen Bericht darüber im Magazin?
    Question
    Thomas
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    Frank Röder

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    Re: Zum Glück gibt es eine "Wahrheitspresse"

    Beitrag  Frank Röder am Di 25 Jul 2017 - 11:49

    Hallo Thomas,
    deine Idee finde ich gut, damit könnte man dem Begriff "Wahrheitspresse" ganz gut nachkommen, dann dazu soll sie ja da sein. Danke für diese Anregung.
    Wink
    Frank


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    51.000 km Cross-Skating seit 2005. Meine Skates bisher: Trailskates, Skikes (insgesamt 13 Skikes in 5 Jahren). Meine Skates derzeit: Nr. 20 SRB XRS06 / Nr. 22 "Rockskate 3" SRB XRS07-Umbau auf 7-Zoll-Reifen / Nr. 23 "Skitire German Edition"/Nr. 24 "Rockskate 4" SRB XRS02-Umbau auf 7-Zoll-Reifen / Nr. 25 Skitire Cruising-Prototyp. Meine Stöcke: KV+ Tempesta Sondergröße 187 cm / KV+ Tornado Sondergröße 188 cm / Biathlonstock Prototyp 188 cm.
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    Re: Zum Glück gibt es eine "Wahrheitspresse"

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