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    Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons

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    Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons Empty Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons

    Beitrag  Admin Fr 8 Apr 2011 - 22:44

    Hier stehen Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons...

    => Tipps und Tools für Veranstalter von Modernen Biathlons, auch das Regelwerk
    => Es gibt die Veranstaltungsform des "Moderner Biathlon Touristik", bei der es darum geht, innerhalb eines großzügigen Zeitfensters, ganz ohne Zeitdruck, den Biathlon zu absolvieren.
       Diese ist ideal zum Reinschnuppern, als interesantes Rahmenprogramm für andere Veranstaltungen, für Benefizveranstaltungen und auch, um einen Verein interessant zu präsentieren.
    => Und ganz besonderes beim Modernen Biathlon, immer daran denken, es ist EURE Veranstaltung, für die IHR verantwortlich seid und niemand sonst sollte sich vom Erfolg oder eurer guten Werbung die Rosinen aus dem Kunden picken. Deswegen behalte immer die Datenbank der Teilnehmer in euer Hand, ihr seid auf für den Datenschutzt verantwortlich. Sonst werden die Daten, wie schon erlebt, missbraucht. Besonderen Verdacht sollte man schöpfen, wenn sich ein Externer anbietet die Anmeldung zu "übernehmen". Das kann gut gehen, aber es kann auch richtig schief gehen, so unsere Erfahrung.
    => Es gibt mitunter schon schräge Auswüchse in der Szene. Mitunter sollen die Teilnehmer so etwas wie eine pauschale Abtretung ihrer Bildrechte an Dritte unterzeichnen oder eine generell Haftungsfreistellung des Veranstalters ("der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Schäden jeglicher Art"). Solche Floskeln kann man getrost unterschrieben, denn sie sind sittenwidirg und daher ungültig. So etwas soll man (in D-Land auch sittenwidrig) bei facebook unterschreiben oder bei der Teilnahme an irgend welchen Sado-Maso-Spielchen, aber von beidem sind wir ja beim Modernen Biathlon weit entfernt.
    Stefan S.
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    Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons Empty Re: Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons

    Beitrag  Stefan S. Di 4 März 2014 - 10:23

    Hallo Veranstalter,
    was ich selbst als früherer Biathlet dazu beitragen kann sind vor allem die Tipps...
    1. Nur vorbereitete Teilnehmer starten zu lassen.
    2. Beim Training viel experimentieren, konservative Trainer hätten das heutige Schnellfeuer strikt unterbunden, wenn es nicht kreative Biathleten selbst ausprobiert hätten (wer trifft hat Recht). Die Richtwerte für den Puls des klassischen Biathlons, haben nach meiner Beobachtung beim Modernen Biathlon gar keine Bedeutung. Auch die Haltung beim Schießen bzw. Zielen ist noch nicht ausgereift.
    3. Um Himmels Willen keine zu kurzen Distanzen anbieten. Jugendwettkämpfe mind. 5 bis 6 km und für Erwachsene mind. 8 bis 12,5 km halte ich für sinnvoll. Sprintstrecken haben es in sich, da kollabieren regelmäßig die Schlechtrainierten, das haben wir immer wieder bei Schnupper-Biathlons mit Skirollern gesehen. 5 x 1 km ist zu sehr Mittelstrecke, da stellt sich kein Sauerstoffgleichgewicht ein. Wer zu faul ist vorher so zu trainieren, dass er einen 10 km-Biathlon auch auf einer anspruchsvollen Strecke einigermaßen übersteht, hat die Idee des Trainings nicht verstanden und hat beim Biathlon und Modernen Biathlon nichts zu suchen - siehe Punkt 1.
    Das mag vielleicht etwas "autoriär" klingen, aber die Idee des Modernen Biathlon stirbt mit dem ersten Exitus beim Wettkampf, der vermeidbar gewesen wäre. Das muss ich einfach so knochentrocken sagen.
     cyclops 
    Stefan
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    Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons Empty Re: Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons

    Beitrag  Frank Röder Di 4 März 2014 - 14:43

    Hallo Stefan,
    vielen Dank für deine Hinweise aus der Praxis deiner offenbar doch sehr aktiven Biathletenlaufbahn.
    Ich sehe das absolut genau so. Sprint ist für Spezialisten, schließlich ist 800-m-Lauf auch kein Volkssport. Und doch musste ich schon erleben, wie eine Wettkampsstrecke kurzerhand gegen alle vorher getroffenen Absprachen und Genehmigungen extrem "gekürzt" wurde. Angeblich war die Strecke zu schwer. Oh je, oh je, bei null Höhemetern und Panik vor gut befestigten Haupt-Waldwegen, kann man ja wohl gar nichts machen, außer den Tipp zu geben, wenn eine Cross-Strecke ausgeschrieben wurde, dass dann auch eine Cross-Strecke geboten wird. In diesem Fall sogar eine recht leichte. Also dem Zauberwort "gute Vorbereitung" kann ich daher nur zustimmen.

    Experimentierfreudig sind wir beim Modernen Biathlon schon lange, deswegen nennen wir ihn ja auch so (wusste nicht, dass die Experimentierfreude beim Biathlon eher von den Athleten ausging, habe es mir aber schon fast gedacht). Zum Glück beweisen uns ja schon einige Profibiathleten in der Wettkampfpraxis, dass ein "zackig hoher Ellenbogen" nichts gegenüber einen entspannteren Haltung bringt. Da können wir uns mit unseren oft viel ergonomischeren Spezialgewehren für Modernen Biathlon noch viel lockerer machen. Das mit dem Puls haben wir auch so beobachtet und dokumentiert (Trefferbild- und Haltelinien-Analyse). Wer das Gleiche beim Moderenen Biathlon erzählt, was Biathlon-Kommentatoren im TV erzählen, weiß einfach nicht, wovon er redet. Ja, TV-Kommmentatoren müssen natürlich irgend etwas erzählen, das plausibel klingt, ob's stimmt, ist eine andere Sache (ein "Nachlader" braucht ja auch nicht schon immer und für alle Ewigkeit 10 Sekunden, sondern heute im Schnitt knappe 8,5... selbst nachmessen!).

    Ja, und das mit den zu kurzen Distanzen ist den Aktiven und manchen Veranstaltern zwar schon bekannt, aber es spricht sich trotzdem zu langsam herum. Man übersteht die kurzen Distanzen ja eigentlich erst, wenn man sich richtig "distanzfest" trainiert hat. Aber dass müsste man den Teilnehmern erst erklären und sich eventuell mit kompetenter Trainingsberatung um die Vorbereitung der Teilnehmer kümmern. Die Einstellung "ist doch alles nur Spaß", platzt wie eine Seifenblase, wenn wegen dieser ignoranten Einstellung wirklich mal etwas schief geht.

    Du hast meine Zustimmung auf der ganzen Breite. Ich hoffe, dass künftige Veranstalter von Modernen Biathlons daraus konstruktive Konsequenzen ziehen.
     Wink 
    Frank


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    Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons Empty Re: Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons

    Beitrag  Stefan S. Fr 29 Aug 2014 - 9:14

    Hallo Forum, hallo Frank,

    ich beobachte mit einer gewissen Erleichterung, dass sich ein scheinbares Monopol bei Laser-Biathlon Veranstaltungen jetzt wohl aufgelöst hat. Gut, dass sich nun auch mehr andere trauen. Schön, den Herbstbiathlon in Reutlingen gibt es ja schon länger (Lob an den Veranstalter!), aber tendenziell mehr in Süddeutschland, scheinen ja nun doch viele Veranstalter ihr eigenes Ding zu machen. Ich finde das Handbuch zum Modernen Biathlon übrigens eine gute Inspiration und werde sicher auch noch paar eigene Vorschläge dazu einsenden. Wunderbar, dass es auch völlig problemlos mit den Veranstaltungen hinzuhauen scheint. Es ist ja wohl doch ziemlich leicht zu sein einen Modernen Biathlon durchzuführen. Warum auch nicht?
    In den letzten Jahren als Biathlet habe ich übrigens zu 80 bis 90 % mit Lasern trainiert, aus Sicherheits- und Kostengründen. Ich war damals (so bis 2005) überzeugt, dass es keine 5 Jahre mehr dauern wird, bis scharf schießen komplett abgeschafft sei und mir persönlich waren die eindeutigen optischen Signale, die Treffer oder "Fahrkarte" angezeigt haben, immer viel leiber als die altertümlichen Fallklappenanlagen über die sich heute noch viele Biathleten und Zuscheuer ärgern. Mechanik ist eben anfällig. Es traut sich aber keiner zu meckern unter den Berufsbiathleten, weil einen nur eine falsche öffentliche Äußerung den Job oder Sponsoren kosten kann. Oder man wird zu bestimmten Biathlons nicht mehr eingeladen, was fast das Gleiche bedeutet.
    Apropos Profis, ich las jetzt vom jemandem die Äußerung im Internet "Biathlon ist eben auch mein Beruf". Kein Problem, wenn das ein Biathlonprofi sagt, bei mir selbst hat es mit Hängen und Würgen für eine Saison ausgereicht, bis ich erkannte, dass mit dem Biathlonsport in Deutschland höchstens 15 Leute ihr Geld halbwegs sicher verdienen können. Aber wenn ein Frührentner in den Mittfünzigern, sagt "Biathlon ist eben auch mein Beruf", dann ist das eine Blenderei, bei der Leute mit meinen sportlichen Erfahrungen nur zynisch lächeln können. Im Übrigen hat jener Mensch auch keine Trainerlizenz, das habe ich über meine Beziehungen einmal prüfen lassen. Etwas ählich klingendes zwar, aber zwischen solchen Scheinchen und einer Trainerzlizenz Biathlon liegen Welten. Als Sportler ist er ohnehin völlig unbekannt und es scheinen keine Wettkampfresultate seiner Sportlerkarriere archiviert zu sein - na ja, ein Einzelfall. Aber der Otto-Normal-Sportler sollte sich von solchen Sprüchen nicht blenden lassen. Man verdient sein Brot als Biathlet sehr sehr hart und die andren, die damit auch ihr Geld verdienen (zum Beispiel Veranstalter) werden von uns Biathleten teilweise als Ausbeuter und Abzocker betrachtet, auch wenn sie, zugegeben, den Biathlonzirkus betreiben helfen. Wir denken fast alle, es ginge auch etwas anders, aber wir reden nicht öffentlich darüber. Als Ex-Biathlet kann ich das sagen, weil mir keiner mehr eine Profikarriere verpfuschen kann.
    Aus dieser Erfahrung muss ich aber auch sagen, der da so oft als selbsternannter "Biathlon-Trainer" herumtanzt, ist keiner, das habe ich nochmals aktuell nachrecherchiert. Er ist nur ein Aufschneider, der vielleicht irgendwann einmal dieses Scheinchen für Sommerbiathlon gemacht hat, wenn überhaupt. Die Biathlon-Trainer kennen sich und in der "echten" Biathlon-Szene stecke ich noch sehr tief drin.
    Allen zukünftigen Veranstaltern von Modernen Biathlons möchte ich Mut machen, es einfach zu tun und den Sportlern rate ich, gut hinzuschauen, welcher eventuelle "Profi" sich vordrängeln möchte. Geht ruhig zu den "Amateuren", die machen es offenbar auch nicht schlechter, wie es aussieht, oft sogar besser.
    cyclops
    Stefan

    P.S.: Sucht ihr noch Leute für das Cross-Skating Magazin?
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    Beitrag  Frank Röder Fr 29 Aug 2014 - 9:33

    Hallo Stefan,
    Danke für deine ermunternden und aufklärenden Wort, ich hoffe, dass sie viel Wirkung zeigen werden.

    Ja, "Leute" für das Magazin suchen wir immer. Gut wären...
    - akademische Ausbildung
    - Sportausbildung (die handelsüblichen "Scheinchen" zählen bei uns NULL!)
    - umfangreiche Wettkampfpraxis im Sport
    - Redaktionelle Erfahrung oder Ausbildung
    - gute handwerkliche Fähigkeiten
    - Materialkenntnisse über Cross-Skates
    - konstruktive, uneigennützige, aber dennoch kritische Einstellung zur Berichterstattung

    ... Bedingung sind alle diese Punkte aber nicht. Unsere Leute heißen übrigens aus gutem Grund Redakteure. Würde mich freuen, dich dabei zu haben.
    cheers
    Frank


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    Beitrag  Stefan S. Fr 29 Aug 2014 - 9:40

    Hi Frank,
    7 x "ja"! Dann bin ich wohl dabei, freue mich schon.
    Ich melde mich.
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    Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons Empty so ich meld mich auch mal zu Wort

    Beitrag  Heidlinger So 12 Okt 2014 - 18:44

    Hallo Veranstalter,
    was ich selbst als Veranstalter vom Musdorf Biathlon sagen kann:

    1. Nur vorbereitete Teilnehmer starten zu lassen.

    Bis dato nach 3. Veranstaltungen hatte ich noch nie Probleme mit Leuten die nicht so dolle trainiert waren. Zweimal sind Leute ausgestiegen. Was ich für extrem wichtig finde und bis dato nur auf zwei Biathlonveranstaltungen gesehen wurde, ist für mich die Anwesenheit vom Roten Kreuz. Meiner Meinung nach ist man dies den Teilnehmern schuldig, sie im Notfall richtig erstversorgen.

    2. Beim Training viel experimentieren, konservative Trainer hätten das heutige Schnellfeuer strikt unterbunden, wenn es nicht kreative Biathleten selbst ausprobiert hätten (wer trifft hat Recht). Die Richtwerte für den Puls des klassischen Biathlons, haben nach meiner Beobachtung beim Modernen Biathlon gar keine Bedeutung. Auch die Haltung beim Schießen bzw. Zielen ist noch nicht ausgereift. -->

    Ich denke das dieses Problem tatsächlich durch das Fehlen von Trainern entsteht. Ich nehme mich da nicht aus. Ich kann nur meine Erfahrungen weitergeben. Beim ersten mal Lasern, lass ich die Leute einfach probieren. Dann gebe ich eine kurze Ersteinweisung bezüglich Grundstellung statt. Dann lass ich die Leute selber entscheiden, wie sie sich besser fühlen. Am Ende zählt ja ob sie treffen oder nicht. Es sollte dazu übergegangen werden, auf max. 3 Nachlader bzw. auf diese ganz verzichtet werden. Eher Strafrunden oder Zeitstrafen sollten angestrebt werden.

    3. Um Himmels Willen keine zu kurzen Distanzen anbieten. Jugendwettkämpfe mind. 5 bis 6 km und für Erwachsene mind. 8 bis 12,5 km halte ich für sinnvoll. Sprintstrecken haben es in sich, da kollabieren regelmäßig die Schlechtrainierten, das haben wir immer wieder bei Schnupper-Biathlons mit Skirollern gesehen. 5 x 1 km ist zu sehr Mittelstrecke, da stellt sich kein Sauerstoffgleichgewicht ein. Wer zu faul ist vorher so zu trainieren, dass er einen 10 km-Biathlon auch auf einer anspruchsvollen Strecke einigermaßen übersteht, hat die Idee des Trainings nicht verstanden und hat beim Biathlon und Modernen Biathlon nichts zu suchen - siehe Punkt 1.

    Unser Ziel mit dem Süddeutschland Cup ist es nicht in Konkurrenz zu treten, sondern die Wettkämpfe regionaler auszutragen. Den Meisten leuchtet nicht ein, warum sie 400 km fahren sollen um einen 30 minütigen Wettkampf zu bestreiten. Drum streben wir einen Radius von ca. 70 - 100 km rund um Heilbronn für Wettkämpfe an. Wir arbeiten auch an diversen Ideen. Wie z. B. einem richtigen Biathlontraining an einem offiziellen Stützpunkt. Mehr Information hoffentlich in Kürze.

    Grüsse
    Oliver

    Ich kann zum Beispiel max. 0,5 - 2 km Runden anbieten. Mehr geht einfach nicht. Das lässt das Gelände nicht zu. Ich bin auch ein Freund von längeren Distanzen. Dieses Jahr war die Runde 1,5 km. Nächstes Jahr versuch ich auf 2 km zu verlängern. Klar wäre es super wenn alle gut trainiert werden. Allerdings bist auf Veranstalter auf viel Starter angewiesen. Es gibt nicht wirklich viele schnelle Leute in der Szene und aus diesem Grund bist über jeden Starter dankbar. Was ich aber für gut finde ist die Tatsache, dass Leute die einmal mitgemacht haben, oft den Ansporn bekommen mehr zu trainieren um schneller zu werden.
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    Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons Empty Biathlons auf 400-Meter-Bahnen

    Beitrag  Frank Röder Di 28 Okt 2014 - 21:19

    Auf 400m-Bahnen (Leichtathletik) würde als Doppel- oder Dreifachrunde bereits eine knapp ausreichende Distanz für kurze Biathlon herauskommen. Allerdings haben wir schon 2005 bis 2007 bei Anfragen in unserer Reigion eher negative Erfahrungen machen müssen.

    Und das nicht ohne Grund: Stockspitzen auf Tartan sind wirklich ein begründetes Problem, sie dringen tiefer als 10 mm in den Belag ein, bei Spike-Schuhen ist nach 3 mm Schluss. Alternativ, aber nur bei Trockenheit, gehen manchmal sehr großflächige sehr weiche Gummipads auf Tartan. Die Dinger sind aber sonat auf Asphalt kaum und cross überhaupt nicht gebrauchen, aber Gummi auf Gummi greift eigentlich ganz gut, die Tartanbahnen sind ja auch sehr rau.
    Sollte auf einer Tartanbahn auch nur eine geringe Moos-oder Algenbildung sein, muss man die Bahn vor einem Training oder Regenwettkampf abschrubben, denn sonst wird es spiegelglatt und viele Teilnehmer machen die "Grätsche".
    Nicht zu unterschätzen ist der Rollwiderstand auf Tartan: Kaum jemand wir mehr als eine Runde mit mehr als 20 km/h schaffen, zieht also ca. 20 % Tempo gegenüber dem Aspahlttempo ab.
    Ansonsten muss man den Platzwarten dieser Welt durchaus Recht geben. Die Spitzen machen die Bahnen kaputt! Das gilt auch für "entschäfte" Spitzen, denn manche glauben, das Problem könne mit Halb-Gummi-Pads gelöst werden. Man drückt jedoch so kräftig rein, dass sich die (lächerlichen) Gummis ettliche Millimeter zusammen drücken und der Effekt, der ja auf Asphalt oder Betonplatten (nicht komprimiebar, wie manche wissen) noch funktioniert, ist dann fast gleich null. Man "bescheißt" regelrecht den Platzwart, der sich zu diesem Kompromiss überreden lässt und ruiniert die Bahn. Und weil ein paar Hanseln, der Stadion-König spielen müssen, ware dann eine Sportanlage versaut - geht einmal davon aus, dass die Bahn die nächsten 20 Jahre nicht saniert wird. Wir sind Outdoor-Sportler (auch Naturbahn-Sportler) und brauchern das nicht unbedingt, jedenfalls nicht, wenn wir was kaputt machen.
    Wir sollten froh sein, wenn uns der Platzwart von der Tartanbahn verjagt, damit wir uns unter den Leichtathleten keine Feinde machen, wenn diese in 10 oder 15 Jahren nämlich eine frühzeitig verschlissene Tartanbahn haben. Es ist nämlich genauso wie mit der Hallenbädern in den Gemeinden, eine tolle sportliche Einrichtung, aber für ein Neuanschaffung ist erst wieder in 50 Jahren Geld da, wenn überhaupt.

    Aber auch Aschenbahnen/Rotschlackebahnen sind bei Nässe ein echter Spaß. Kaputt machen kann man sie zwar nicht, aber manche sind bei Nässe so tief oder knatschig, dass sie fast unpassierbar werden. Möglicherweise fahren sich tiefe Rinnen in die Bahn und sie muss nach dem Rennen ebenfalls in Stand gesetzt werden. Das sollte vorher geprüft werden. Die rote Farbe der Schlacke kann eure Kleidung außerdem ruinieren, oft geht der Farbton "Grand Canyon" nie wieder raus.
    Trotzdem, schaut euch um, wo es die Möglichkeit für Stadion-Events gibt. In Großstädten ist das oft die einzige Alternative, weil sie euch das kaum im Stadtpark machen lassen werden. Im Stadion sind auch reine Staffelrennen, ohne Biathlon, denkbar. Oder eine Staffel-Variante 400 m fahren, Zielen, 400 m fahren, wechseln usw..
    Klar ist, es müssen mehr Events werden, vor allem Event mit Hirn! Es liegt in eurer aller Hand

    Frank


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    Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons Empty Re: Tipps für Veranstalter von Modernen Biathlons

    Beitrag  Frank Röder Mi 27 Mai 2015 - 9:37

    Nach dem Biathlon ist vor dem Biathlon! Ich kann nur empfehlen, das Cross-Skating Magazin als seriöses Medium für die sportliche Eigenwerbung zu nutzen, denn dort werden die Beiträge redaktionell gecheckt (mehr gelesen als zensiert, das ist ein Pressemedium, kein Fourm!) un so platziert, dass das Event angemessen bemerkt wird und zwar vorher und nachher. Mit Bildern und Videos kommt's besser rüber. cyclops
    Sinnvoll sind folgende Meilensteine in der Werbung im Magazin oder anderen Medien:
    a) Wenn neue Biathlons geplant sind, diese einfach schnellstmöglich bekannt geben, dann merkt sich macher den Termin vor.
    b) Wenn der Termin fest steht, diesen mit den Grundinformationen und Kontaktdaten, an das Magazin melden, damit der Termin fest im Veranstaltungskalender steht.
    c) Maximal 4 bis 8 Wochen vorher kann noch einmal eine Erinnerungsartikel im Magazin erscheinen. Dann oder schon unter a) sollte sich der Vernstalter vorstellen, unbedingt die Wettkampfstrecken beschreiben und so lebhaft wie möglich die geplante Verantaltung beschreiben.
    (unbedingt unterlassen sollte vorher man öffentliche "Dialoge" wie, "ich komme doch nicht zum Biathlon" oder andere uninformative Äußerungen, das interessiert nur wiklich kein Schwein und sieht immer nach forum-Süchtigen aus, die nicht mehr in der Lage sind angemesen die Klappe zu halten)
    d) Nach der Veranstaltung, so zeitnah wie möglich (max. 48 Std. danach) einen Veranstataltungsbericht mit Bildern und möglichst auch Videos an das Magazin senden. Wenn über so eine alktuelles erst deutlich später als Woche berichtet wird, entsteht der unvermeidliche Eindruck, dass der Veranstalter etwas langsam sei, was keinen guten Eindruck für eine (dynamische?) Sportveranstaltung hinterlässt. Also nach der Siegereherung muss alles zack-zack gehen, dann steht die Vernstaltung gut da.
    e) In den Berichten kein Eigenlob streuen ud auch nicht ständig nach Komplimenten fischen, wie das manche tun (weil sie wissen, dass ihre Kumlpes/innen, wie vereinbart, ein unglaubhaft überschwängliches Lob verbreiten)
    f) Tipps zu Bildern: Es mussen immer Aktionsbilder dabei sein und zwar durchausauch ungewöhnliche. Bekannte Perspenktiven, wie das Gruppenbild, sollten bestenfalls nur ergänzend veröffentlich werden. Solche "Kegelclub 1911 e.V."-Bilder wirken allein, als seuien sie gestellt und man könen nicht anders und dieses "zählt mal nach wie viele wir sind", wirk auf machen albern, ab´ngeberisch oder abschreckend. Übrigens, wer den Profibiathlon notorisch simulieren will, echte Biathlons werben auch nicht mit altbackenen "Mannschaftsfotos". Man kann sie zeigen, aber man muss auch zeigen, dass man mehr als nur gestellte Bilder hinbekommt.
    Tipps zu Videos: Auch hier, den Sport repräsentieren und zwar knapp und treffend, also weder das Wortkonstrukt "skikken" erklären (warum, fragt sich der Zuschauer) noch den Modernen Biathlon versuchen mit unzutreffenden Begriffen wie "Waffen" und ersthaft behaupten wir würden dabei "schießen". Und ruhig einmal ein Interview riskieren (Teilnehmern, Zuschauer, Veranstalter...)
    g) Abgesehen von wenigen Trainings-, Nacht- und Winterbiathlons ist in der dunklen Jahrezeit von November bis Februar in Sachen Moderner Biathlon wenig los. Das ist die richtige Zeit Informationen zum Trainng zu veröffentlichen (wieder im Magazin). Z. B., wo bietet ihr Training an? Oder Fachtrainer können Trainingstipps geben. Die wichtigste Zeit für den Modernen Biathlon zu trainieren ist nämlich der Winter und nicht erst einen Tag davor (dann heißt es auch üben und nicht trainieren, Trainer kennen den Unterschied)

    Und wie schon erwähnt, kann ich es nur nochmals hervorheben, dass es sehr wichtig ist, dass ihr eine lokale Szene von Teilnehmern und Interessenten um euch herum aufbaut, ein Umkreis von rund 100 km solllte der Schwerpunkt sein und auch diesen Besuchern kommt ihr entgegen, indem ihr "lohnenswert" lange Distanze anbietet. Nichts gegen weit Angereiste (Respekt!), aber sie können eure Veranstaltung langfristig nicht tragen, da zählen hauptsächlich die Leute aus eurer Region. Das soll alles andere als Lokalpatriotismus sein, nur trockener Realismus, denn das ganze Getute um "Deutschland-Veranstaltungen" ist derzeit nicht nur ineffizient, sondern auch oft ziemlich albern.

    Natürlich könnt ihr heir in dieses Forum schnell und selbstständig eure Termin und Kontaktdaten veröffentlichen, ich bitte auch weiter darum, aber wichtiger ist besonders, die greifbaren Resultate (Berichte, Ergebnislisten, Bidler) in ein echtes Medium zu stellen, damit sie erhalten und vor allem wieder gefunden werden. Und nicht jedes Forum ist so sportorientiert wie dieses hier, auch wenn viel sinnlos gequatscht wird (was ist daran sportlich), deswegen ist es schon die Überlegung Wert, wo ihr veröffentlicht. Auf Jedermannsmedien wird es einem zwar oft leicht gemacht zu veröffentlichen, aber man bekommt auch auch schnell den Ruf eines Opportunisten, wenn man genauer nachschaut, wen man da unterstützt. rendeer
    Wenn ihr euch schon das ganze Jahr die Mühe für den Tag X gemacht habt, soll das auch Bestand haben und somit auch für's nächste Jahr werben.

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